{"id":507,"date":"2018-02-28T17:40:07","date_gmt":"2018-02-28T16:40:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/?p=507"},"modified":"2026-02-09T16:46:43","modified_gmt":"2026-02-09T15:46:43","slug":"krank-durch-calcium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/krank-durch-calcium\/","title":{"rendered":"Krank durch Calcium?"},"content":{"rendered":"\n<p>Calcium ist ein zentraler Mineralstoff deiner Biologie und zusammen mit Eisen und Kupfer geh\u00f6rt Calcium zu den \u201egef\u00e4hrlichen 3&#8243; \u2013 den drei Elementen, deren Mangel uns schnell gef\u00e4hrlich wird, und deren Zuviel sogar lebensbedrohlich werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret ist Calcium essenziell f\u00fcr deine Knochengesundheit, Muskel- und Nervenfunktion sowie Blutgerinnung. Genauso wichtig ist Calcium aber auch f\u00fcr die Regulation zellul\u00e4rer Prozesse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"toner\">Calcium-Ionen sind hormonelle Botenstoffe, die direkt auf deine Mitochondrien und DNA-Str\u00e4nge einwirken. Auf diesem Wege kann Calcium oxidativen Stress und Apoptose, den gesteuerten Zelltod, ausl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"toner\">Calcium wird in den Zellen und K\u00f6rpergeweben daher sehr streng reguliert, und die Calciumwerte werden vor allem innerhalb der Zelle bewusst niedrig gehalten. Und so liegt das Konzentrationsgef\u00e4lle von Zellinnerem zum Au\u00dfen bei <var>1:10.000<\/var> und h\u00f6her.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weniger ist mehr<\/h2>\n\n\n\n<p>Calcium ist das Ruder auf der Br\u00fccke und steuert die Funktionen der Zelle. Und damit das Ruder nicht au\u00dfer Kontrolle ger\u00e4t, verhindert die Zellmembran mit ihren Kanalblockern und Pumpen das Eindringen von Calcium, oftmals gegen eine \u00fcberm\u00e4chtige, \u00e4u\u00dfere Calciumflut.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized mittelrot is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/calciumkanal.jpg\" alt=\"Schaubild: Zellmembran mit Calciumkanal, Calciumpumpe und Calciumkanal Blocker. \u00a9 foodfibel.de\" class=\"wp-image-14131\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/calciumkanal.jpg 600w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/calciumkanal-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Von links: Calciumkan\u00e4le erlauben den Einstrom von Ca-Ionen in die Zelle. Diese Kan\u00e4le werden durch Blocker verschlossen, um die Zelle vor zu viel Calcium zu sch\u00fctzen.<br>Aktive Pumpen bef\u00f6rdern Ca-Ionen gegen das Konzentrationsgef\u00e4lle aus der Zelle heraus, um den Calsiumspiegel innerhalb der Zelle zu senken.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Bei zu wenig Calcium sinkt der \u00e4u\u00dfere Calciumdruck auf die Zelle, und bei ge\u00f6ffneten Membrankan\u00e4len geht der Einstrom zur\u00fcck. Als Folge funktioniert die Reizweiterleitung an der Muskelfaser nicht mehr richtig, und wir erleben dies als erh\u00f6hte Neigung zu Muskelkr\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aber auch ein Zuviel an Calcium bleibt nicht ohne Folgen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein \u00dcberschuss zeigt sich zun\u00e4chst au\u00dferhalb der Zelle. Dort lagert sich Calcium als Verkalkung an Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nden und im Bindegewebe ab. Die Folgen sind Bluthochdruck, Gelenkprobleme, Arteriosklerose und Herzinfarkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein hoher Calciumdruck au\u00dferhalb der Zelle bleibt jedoch nicht lange drau\u00dfen, denn auch die Zellmembran hat als Barriere ihre Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Pumpen f\u00e4llt es zunehmend schwer, Calcium-Ionen aus dem Zellinneren gegen das hohe Konzentrationsgef\u00e4lle nach drau\u00dfen zu bef\u00f6rdern. Im Gegenzug sickert mehr Calcium durch die Membrankan\u00e4le \u2013 insbesondere wenn die Kanalblocker durch Toxine ihre Dichtigkeit verlieren oder die Zellmembran Strukturprobleme hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Krebs und Calcium<\/h2>\n\n\n\n<p>Als Folge hoher Calciumspiegel steigt letztlich auch innerhalb der Zelle der Calciumgehalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folgen:<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einem nur leicht erh\u00f6hten Calciumspiegel im Cytoplasma geraten die Mitochondrien aus dem Takt. Es kommt zu oxidativem Stress innerhalb der Zelle, und die entz\u00fcndlichen Parameter steigen. Wir entwickeln chronische und Autoimmunkrankheiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einem weiteren Anstieg von Calcium innerhalb der Zelle kommt es zum Totalausfall der Mitochondrien, und die Zelle verliert die F\u00e4higkeit zur Sauerstoffatmung.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig bewirkt Calcium direkt an der DNA eine epigenetische Verschiebung der Genaktivit\u00e4ten. Das Endergebnis ist die Entartung zur Krebszelle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"toner\">Steigt der Calciumgehalt innerhalb dieser Krebszelle weiter, beobachten wir zunehmende Proliferation mit Tumorwachstum und invasiver Metastasenbildung.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich erh\u00f6hen Krebszellen sogar ihre Anzahl von Calciumkan\u00e4len, um noch mehr Calcium in die Zellen zu schleusen.<\/p>\n\n\n\n<p>Insofern ist es kein Zufall, dass wir Tumorgewebe im R\u00f6ntgenbild gut erkennen k\u00f6nnen. Schlie\u00dflich verf\u00fcgen Krebszellen mit reichlich Calcium \u00fcber ein eigenes Kontrastmittel.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit neuer Technik und Magnetresonanz wurden in 22 von <var>23 Tumorgeweben<\/var> der Prostata massive Calciummengen innerhalb der Zelle nachgewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig haben Frauen mit der h\u00f6chsten Knochendichte die h\u00f6chste Brustkrebsrate. Und Patienten mit Verkalkung der Koronargef\u00e4\u00dfe (als Indikator f\u00fcr einen gest\u00f6rten Calciumstoffwechsel) zeigen statistisch die h\u00f6chsten Raten f\u00fcr \u201eDeath-by-all-Causes&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Calciumtabletten gegen Calciummangel?<\/h2>\n\n\n\n<p>Osteoporose ist ein Krankheitsbild erh\u00f6hter Knochenbr\u00fcchigkeit und geht im klinischen Befund oft einher mit einem R\u00fcckgang der Knochendichte. Betroffen sind vor allem Frauen, insbesondere bei altersbedingt sinkenden \u00d6strogenwerten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zentraler Marker f\u00fcr Knochengesundheit ist der Calciumgehalt, denn deine Knochen enthalten rund <var>99,9 % deines<\/var> gesamten K\u00f6rpercalciums.<\/p>\n\n\n\n<p>Mangelhafte Knochenfestigkeit und -dichte werden in der medizinischen Praxis deshalb oft als Calciummangel diagnostiziert und mit Calciumgaben behandelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und in der Tat zeigt die Calciumgabe messbare Erfolge \u2013 n\u00e4mlich eine sichtbare Zunahme der Knochendichte. Der Grund: Dieses zugesetzte Calcium lagert sich \u00fcberall ab. In den Blutgef\u00e4\u00dfen, den Nieren, den Gelenken und nat\u00fcrlich auch in den Knochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider ist Knochendichte nicht gleich Knochenfestigkeit, und ein Mehr an Calcium in den Knochen macht sie nicht fester.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb wird die Gabe von Calcium heute mit <var>Vitamin D3<\/var> kombiniert, und tats\u00e4chlich ist nun auch eine Zunahme der Knochenfestigkeit zu beobachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings zeigen Studien, dass bereits die alleinige Gabe von D3 diesen Effekt auf die Knochenfestigkeit hat. Es braucht gar kein zus\u00e4tzliches Calcium.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Strontium f\u00fcr mehr Knochenfestigkeit<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Hebel f\u00fcr mehr Knochenfestigkeit ist die Gabe von Strontium, denn Strontium hebelt Calcium im Verh\u00e4ltnis <var>1:2.000.<\/var> Das hei\u00dft: Ein Teil Strontium f\u00f6rdert den Einbau von <var>2.000 Teilen<\/var> Calcium.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider hat Strontium seit Tschernobyl einen schlechten Ruf, denn damals wurden gro\u00dfe Mengen radioaktives Strontium freigesetzt. Und da viele Menschen an chronischem Strontiummangel leiden, nehmen die Knochen das radioaktive Strontium bereitwillig auf. Radioaktivit\u00e4t ist f\u00fcr unsere Enzyme unsichtbar, und die Knochenzellen k\u00f6nnen nicht unterscheiden, welches Strontium sie vor sich haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so sind Produkte und Nahrungserg\u00e4nzung mit Strontium in der EU bis heute verboten. In F\u00e4llen von Osteoporose sind jedoch Strontiumpr\u00e4parate auf Rezept erh\u00e4ltlich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"vitamink2\">Das vergessene Vitamin: K2<\/h2>\n\n\n\n<p>Vitamin D kommt nicht allein, denn f\u00fcr die optimale Funktion arbeitet es Hand in Hand mit <var>Vitamin K2.<\/var> Dabei regelt <var>Vitamin D<\/var> die Calciumaufnahme im Darm, und K2 sorgt daf\u00fcr, dass das Calcium an der richtigen Stelle zum Einsatz kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>K2 wird oft in Verbindung mit Calcium oder Blutgerinnung genannt. Doch auch in puncto Blutgerinnung darf nicht verk\u00fcrzt gedacht werden: K2 macht das Blut nicht dicker, sondern sorgt lediglich f\u00fcr eine normale Gerinnungsfunktion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"toner\">Gerade f\u00fcr Menschen mit <var>Blutgruppe AB <\/var>oder 0 und damit geringer Gerinnungsneigung ist K2 eine sinnvolle Erg\u00e4nzung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">K2 ist vor allem ein Booster f\u00fcr deine Mitochondrien<\/h2>\n\n\n\n<p>In Studien wurden therapeutische Dosen ab <var>300 \u00b5g<\/var> gegeben und damit mehr Zellenergie, Herzleistung und Regeneration beobachtet.<\/p>\n\n\n\n<p>K2 ist ein Baustein der Elektronentransportkette in Mitochondrien. K2 kann gesch\u00e4digte Mitochondrien regenerieren. K2 senkt das Krebsrisiko.<\/p>\n\n\n\n<p>Von K2\/Menachinon gibt es viele Varianten, die sich in der L\u00e4nge ihrer Molek\u00fclketten unterscheiden. Am h\u00e4ufigsten und von Bedeutung sind dabei die Menachinone MK4 und MK7 mit den Kettenl\u00e4ngen 4 und 7.<\/p>\n\n\n\n<p>MK4 findet sich vor allem in tierischen Produkten wie Leber, K\u00e4se oder Eigelb und hat in unserem K\u00f6rper nur eine geringe Halbwertszeit von <var>etwa 3 Stunden.<\/var><\/p>\n\n\n\n<p>Dagegen entsteht MK7 durch bakterielle Fermentation und hat eine Halbwertszeit <var>von 3 Tagen.<\/var><\/p>\n\n\n\n<p>Da wir \u00fcber ein eigenes Mikrobiom mit Fermentation verf\u00fcgen, kann der Darm uns im Idealfall mit den ben\u00f6tigten <var>K2-Mengen<\/var> versorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch leider verf\u00fcgen nur noch die wenigsten Menschen \u00fcber ein intaktes Mikrobiom. Denn Antibiotika, Spritzmittel wie Glyphosat oder falsche Ern\u00e4hrung zerst\u00f6ren die nat\u00fcrliche Artenvielfalt und Funktion der Darmflora. Somit sind wir mehr und mehr auf externe <var>K2-Quellen<\/var> angewiesen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie viel K2 und woher?<\/h2>\n\n\n\n<p>Vitamin K2 ist fettl\u00f6slich, genauso wie die <var>Vitamine A, E und D.<\/var> Zahlreiche fettreiche Lebensmittel enthalten daher auch das <var>meiste K2.<\/var><\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat K2 die h\u00f6chste Bioverf\u00fcgbarkeit und Aufnahme im Darm, wenn es zu fettreichen Mahlzeiten eingenommen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das K2 in tierischen Lebensmitteln stammt \u00fcbrigens nicht von den Tieren selbst, sondern aus mikrobieller Produktion: durch das tierische Mikrobiom, Wiederk\u00e4uer-Flora oder Milchfermentation.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default darkergruen\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"788\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/vitamin-k2-lebensmittel.jpg\" alt=\"Gehalt von Vitamin K2 MK4 und MK7 in Lebensmitteln. Angaben in \u00b5g \/ 100g. \u00a9 foodfibel.de\" class=\"wp-image-14121\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/vitamin-k2-lebensmittel.jpg 600w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/vitamin-k2-lebensmittel-190x250.jpg 190w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vitamin K2 findet sich in tierischen und fermentierten Lebensmitteln von Fleisch, K\u00e4se bis Sauerkraut. <br>Zum Vergleich: der t\u00e4gliche Mindestbedarf eines Erwachsenen an K2 liegt <var>bei 200 \u00b5g.<\/var><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Zugegeben, K2-reiche Lebensmittel wie Leber sind nicht jedermanns Sache. Auch sind fermentierte Lebensmittel durch ihre hohen Histaminwerte nicht immer empfehlenswert. Zumal Milchprodukte per se nicht f\u00fcr den t\u00e4glichen Konsum geeignet sind. Und wenn man sich dann die konkreten <var>K2-Gehalte<\/var> in Lebensmitteln anschaut, braucht es schon erhebliche Mengen, um auf die t\u00e4glichen <var>200 \u00b5g<\/var> zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr optimale Effekte wie Regeneration der Mitochondrien, R\u00fcckf\u00fchrung neurodegenerativer Erkrankungen sowie Entkalkung von Herz und Blutgef\u00e4\u00dfen braucht es sogar eine t\u00e4gliche Mindestdosis <var>von 300 \u00b5g.<\/var><\/p>\n\n\n\n<p>Insofern ergibt es durchaus Sinn, Vitamin K2 in der Nahrung zu erg\u00e4nzen. Wobei das K2 in der Form <var><strong>MK7 all-trans<\/strong><\/var> vorliegen sollte.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" id=\"vitamink1\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warnung: synthetisches K1!<\/h2>\n\n\n\n<p>Vitamin K1 ist die Vorstufe von K2 und kommt reichlich im Blattgr\u00fcn von Salat- und Gem\u00fcsepflanzen vor. Auch Milch und Butter von Weidek\u00fchen enthalten daher gute Mengen an <var>nat\u00fcrlichem K1.<\/var><\/p>\n\n\n\n<p>Wird K1 jedoch synthetisch im Labor hergestellt, so entstehen neben dem eigentlichen K1 weitere Stereo-Isomere. Chirale Molek\u00fcle, die zwar die gleiche atomare Zusammensetzung, aber eine unterschiedliche r\u00e4umliche Strukturen haben.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default mittelgrau\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/vitamin-k1-chirale.jpg\" alt=\"Vitamin K1 Strukturformel mit chiralen C-Atomen. \u00a9 foodfibel.de .\" class=\"wp-image-14112\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/vitamin-k1-chirale.jpg 600w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/vitamin-k1-chirale-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Durch Austausch der Liganden an den chiralen Kohlenstoffatomen k\u00f6nnen neben nat\u00fcrlichem K1 drei weitere Stereo-Isomere entstehen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Du hast vielleicht schon einmal von links- und rechtsdrehend geh\u00f6rt? <var>L- und R-Formen<\/var> von Wirkstoffen? Dabei handelt es sich um genau diese Spiegelbild-Varianten, die sich durch die Lichtbrechung unterscheiden lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Labor-Synthese von K1 entstehen drei weitere Spiegelbilder des eigentlichen K1. Und genauso wie dein linker Handschuh nicht an deine rechte Hand passt, passen diese K1-Spiegelvarianten nicht in deine K\u00f6rperchemie und st\u00f6ren die normalen Abl\u00e4ufe.<\/p>\n\n\n\n<p>K1 ist wie K2 stark lipophil und daher vor allem in der Zellmembran anzutreffen. Dort stabilisiert K1 die Struktur und entscheidet als Z\u00f6llner mit, wer oder was in die Zelle hinein- oder hinausgelangt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird statt nat\u00fcrlichem K1 die Spiegelvariante eingebaut, hat die Zelle ein Problem. Denn der Austausch mit der Umgebung ist ab sofort gest\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"toner\">Bei der Nahrungserg\u00e4nzung mit K1 ist daher dringend angeraten, auf den nat\u00fcrlichen Ursprung des K1 zu achten. Es sollte sich auf keinen Fall um synthetisches K1 handeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Synthetisches K1 ist stets ein sogenanntes \u201eRacemat&#8220; \u2013 ein Gemisch der Spiegelvarianten. Im Falle von K1 existieren drei weitere Spiegelbilder. Also enth\u00e4lt synthetisches K1 jeweils 1 Teil \u201eechtes&#8220; K1 und drei Teile spiegelbildliche Stereo-Isomere.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenig nachvollziehbar ist daher die medizinische Praxis, Neugeborenen und S\u00e4uglingen Tropfen mit hochdosiertem, synthetischem K1 zu verabreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Vergleich: F\u00fcr Erwachsene liegen die Tagesdosen f\u00fcr K1 bei <var>100 bis 300 \u00b5g.<\/var> Neugeborene werden dagegen mit <var>2 mg synthetischem K1<\/var> gespritzt \u2013 das entspricht <var>2.000 \u00b5g!<\/var> Und diese Dosis wird dreimal verabreicht: direkt nach der Geburt sowie zu U2 <var>und U3.<\/var><\/p>\n\n\n\n<p>Statt 60 \u00b5g wie f\u00fcr das Gewicht angebracht, bekommt das Neugeborene also <var>6.000 \u00b5g<\/var> des <var>K1-Racemats.<\/var><\/p>\n\n\n\n<p>S\u00e4uglinge werden somit bereits am Lebensanfang mit der hundertfachen Menge und dazu drei Vierteln sch\u00e4dlichem Stereo-Isomer belastet. Die Folgen sind Sch\u00e4den an Mitochondrien, Zellgesundheit, erh\u00f6htes Krebsrisiko und reduzierte Gehirnleistung.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch warum verabreicht man den Kindern \u00fcberhaupt <var>das K1?<\/var><\/p>\n\n\n\n<p>Nach Einnahme von Neuroleptika w\u00e4hrend der Schwangerschaft und bei <var>Vitamin-K<\/var>-Mangel der Mutter wurden bei Kindern geh\u00e4uft Hirnblutungen beobachtet. Daher bekommen nun alle Kinder nach der Geburt die <var>K1-Tropfen<\/var> oder <var>eine K1-Spritze.<\/var><\/p>\n\n\n\n<p>So ist die Rechtslage. Verstehen muss man das nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Also was tun?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"toner\">Sprich mit deiner Hebamme, achte auf die Herkunft des K1, oder nimm gleich K2. Denn K1 muss ohnehin zu K2 umgewandelt werden, und nat\u00fcrliches K2 hat auch nicht das Problem der Stereo-Isomere.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"vitaminc\">Skorbut der Knochen<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei Osteoporose und Knochenbr\u00fcchigkeit geht es also nicht um Calcium oder Calciummangel. Vielmehr ist Osteoporose das Symptom einer Mangelerkrankung \u2013 ein Mangel an den <var>Vitaminen D<\/var> und K, aber vor allem <var>an Vitamin C.<\/var><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized darkergruen is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/vitamine-c-d-k2-1.jpg\" alt=\"Wirkung von Vitmain D und Vitamin K2 auf Collagen und Knochenmatrix. \u00a9 foodfibel.de\" class=\"wp-image-14125\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/vitamine-c-d-k2-1.jpg 600w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/vitamine-c-d-k2-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vitamin D3 aktiviert Osteoblasten, die daraufhin das Peptidhormon Osteocalcin bilden. Osteoccalcin wird durch <var>Vitamin K2-MK7<\/var> mittels Carboxylierung aktiviert. Carboxy-Osteocalcin bewirkt das Auskristallisieren von Calcium in der Knochenmatrix. <var>Vitamin C<\/var> ist der Kofaktor f\u00fcr die Hydrierung der Aminos\u00e4uren Prolin und Lysin und deren Verkn\u00fcpfung <var>zu Collagen.<\/var><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Unsere Knochen sind ein Kommen und Gehen, eine st\u00e4ndige Baustelle. Links wird aufgebaut, rechts wird wieder abgebrochen: Osteoblasten bauen st\u00e4ndig neues Knochengewebe auf. Osteoklasten sind das Abrisskommando, das alte Knochengewebe abbaut und Calcium in den Blutstrom sp\u00fclt.<\/p>\n\n\n\n<p>Befinden sich Auf- und Abbau im Gleichgewicht, ist alles gut. Verlieren wir das Gleichgewicht, kommt es zu Problemen \u2013 eines dieser Probleme hei\u00dft Osteoporose.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Osteoporose-Therapie setzt man deshalb vermehrt auf Wirkstoffe, die Osteoklasten und den Knochenabbau hemmen. Dies f\u00fchrt anfangs zwar zu einer messbar erh\u00f6hten Knochendichte. Allerdings wird nun kein altes Gewebe mehr durch neues ersetzt, und die Knochen werden morsch und br\u00fcchig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mein Vorschlag w\u00e4re deshalb die Optimierung der Osteoblasten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Baumeister bilden Osteoblasten die Knochenstrukturen, verkn\u00fcpfen die Collagen-Str\u00e4nge und sorgen f\u00fcr die Festigung mit Calcium. Und f\u00fcr jeden Collagen-Knoten brauchen Osteoblasten jeweils ein Molek\u00fcl Ascorbins\u00e4ure\/Vitamin C.<\/p>\n\n\n\n<p>Vitamin C ist der entscheidende und limitierende Faktor f\u00fcr die Funktion der Osteoblasten. Vitamin-C-Mangel verhindert den Knochenaufbau. Durch <var>Vitamin-C<\/var>-Mangel geht das Gleichgewicht innerhalb der Knochen verloren, denn die Osteoklasten knabbern weiter Tag f\u00fcr Tag an der Knochensubstanz.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vitamin-C zur Rettung<\/h2>\n\n\n\n<p>Osteoporose ist kein Calciummangel, sondern Skorbut der Knochen \u2013 ein Mangel <var>an Vitamin C.<\/var><\/p>\n\n\n\n<p>Das mag im Einzelfall verwundern, ern\u00e4hren wir uns doch recht ausgewogen mit Obst und Gem\u00fcse, und die enthalten ja <var>alle Vitamin C.<\/var><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wird in der Lebensmittelindustrie heutzutage Ascorbat, das Salz der Ascorbins\u00e4ure, als Konservierungsstoff zugesetzt. Und trotzdem sind in unseren Breiten Zust\u00e4nde von Skorbut zu beobachten?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Grund sind die immer noch zu geringen Tagesmengen <var>an Vitamin C.<\/var><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie viel Vitamin-C w\u00e4re sinnvoll?<\/h2>\n\n\n\n<p>Fast alle S\u00e4ugetiere k\u00f6nnen <var>Vitamin C<\/var> in der Leber selbst herstellen. Der Mensch ist da eine Ausnahme. Er hat zwar das Gen, aber es funktioniert nicht \u2013 es ist inaktiv.<\/p>\n\n\n\n<p>Also k\u00f6nnen wir unseren Bedarf an <var>Vitamin C<\/var> nur \u00fcber die Nahrung decken. Zwar bildet auch unser Darmmikrobiom geringe Mengen <var>Vitamin C<\/var>, doch sind diese Mengen bei weitem nicht ausreichend.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch was ist die optimale Menge? Wie hoch w\u00e4re unsere nat\u00fcrliche Tagesproduktion an <var>Vitamin C,<\/var> wenn wir unseren Gendefekt nicht h\u00e4tten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"toner\">Aufkl\u00e4rung bringt hier der Vergleich mit verwandten S\u00e4ugetieren, denn deren t\u00e4gliche <var>Vitamin-C<\/var>-Produktion liegt bei rund <var>60 mg\/kg K\u00f6rpergewicht.<\/var> \u00dcbertragen auf einen Menschen von <var>70 kg<\/var> entspr\u00e4che das einer <var>Vitamin-C<\/var>-Eigenproduktion <var>von 4.200 mg. Wow!<\/var><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Vergleich: Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung empfiehlt einem m\u00e4nnlichen Erwachsenen von <var>25 bis 51 Jahren<\/var> eine <var>Vitamin-C<\/var>-Tagesdosis von <var>110 mg.<\/var> Unterversorgung und <var>Vitamin-C<\/var>-Mangel sind demnach vorprogrammiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Calcium in Lebensmitteln<\/h2>\n\n\n\n<p>Mehr Calcium ist nicht nur nicht notwendig f\u00fcr gesunde Knochen. Vielmehr ist ein Zuviel an Calcium Ursache und Ausl\u00f6ser f\u00fcr Herzerkrankungen, chronische Entz\u00fcndungen und Krebs.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist es deshalb, die Balance zu finden, und dies bedeutet vor allem, die Nahrungserg\u00e4nzung mit Calcium zu meiden und Milchprodukte zu reduzieren. Denn:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"toner\">Der t\u00e4gliche Calciumbedarf f\u00fcr einen Erwachsenen betr\u00e4gt rund <var>500 mg.<\/var> Die Calciumgehalte in Tabletten und Milchprodukten bedeuten f\u00fcr den K\u00f6rper deshalb eine gef\u00e4hrliche \u00dcberdosierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem Osteoporose-Erkrankte sind hier gleich mehrfach gef\u00e4hrdet.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum einen werden ihre K\u00f6rpergewebe durch aus den Knochen abgebautes Calcium ges\u00e4ttigt. Zus\u00e4tzlich erhalten sie Apothekenrezepte f\u00fcr noch mehr Calcium. Und vermutlich folgen sie auch noch den Ern\u00e4hrungsempfehlungen und konsumieren mehr Calciumquellen und Milchprodukte.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei enthalten viele Lebensmittel bereits ausreichend Calcium, um den t\u00e4glichen Bedarf zu decken. Einzig in der Schwangerschaft und Stillzeit besteht ein erh\u00f6hter Calciumbedarf, und das ist auch der Grund, warum Muttermilch reichlich Calcium enth\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alles andere an Mehr ist riskant und wenig empfehlenswert.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image darkergruen is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/calciumgehalt-in-lebensmitteln-1.jpg\" alt=\"Schaubild:: Lebensmittel und ihr Gehalt an Calcium \u00a9 foodfibel.de\" class=\"wp-image-14129\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/calciumgehalt-in-lebensmitteln-1.jpg 600w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/calciumgehalt-in-lebensmitteln-1-250x250.jpg 250w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/calciumgehalt-in-lebensmitteln-1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lebensmittel und ihr Gehalt an Calcium. Zum Vergleich: die WHO empfiehlt f\u00fcr Erwachsene eine t\u00e4gliche Calcium-Menge <var>von 500 mg.<\/var><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Bei der Aufnahme von Calcium aus der Nahrung spielt die Bioverf\u00fcgbarkeit eine gro\u00dfe Rolle, denn oftmals ist Calcium durch Phytate oder Oxalate der Pflanze gebunden. Darum ist hier die Zubereitung besonders wichtig. <\/p>\n\n\n\n<p>So empfiehlt es sich Bohnen und Saaten wie Getreide, Sesam oder Mandeln \u00fcber Nacht in Wasser mit Zitrone einzuweichen. Durch S\u00e4uerung und Ankeimung werden die Antin\u00e4hrstoffe gel\u00f6st und abgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Unges\u00e4uerte Brote, Teigwaren und M\u00fcsli fallen aufgrund der Phytate ebenfalls als Calciumquellen aus, auch wenn ihr messbarer Calciumgehalt sogar recht hoch sein kann. Infolgedessen sind dann sogar die Milch im M\u00fcsli und der K\u00e4se auf dem Brot als Calciumquelle eher ungeeignet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Calcium-Quellen f\u00fcr dich?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings sollte der Calciumgehalt alleine nicht ausschlaggebend sein. Denn was n\u00fctzen calciumreiche Lebensmittel, wenn sie in der Summe deiner Darm- oder Zellgesundheit schaden? <\/p>\n\n\n\n<p>Entscheidend ist neben der Bioverf\u00fcgbarkeit n\u00e4mlich auch die Vertr\u00e4glichkeit von Lebensmitteln mit deinem biologischen Typ, deiner individuellen Konstitution von Magen, Leber und Darm. Genau diese Faktoren sind die Grundlagen von Typern\u00e4hrung und Foodfibel.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zellschutz gegen Calcium<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn wir Calciumsch\u00e4den verhindern wollen, m\u00fcssen wir die Calciumkontrolle verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p>Hierzu gehen wir der Zellmembran direkt zur Hand und helfen ihr, das Calcium aus der Zelle herauszuhalten. Dies erreichen wir zum einen durch die Stabilisierung der Zellmembran mittels gesunder Phospholipide und Cholesterin aus Lebensmitteln wie Butter oder Eiern.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig sollten wir alles vermeiden, was die Zellmembran in ihrer Struktur st\u00f6rt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"toner\">Dies sind die elektrischen Disruptoren von EMF wie Wlan und Handy. Die Alltagsgifte von Alkohol bis geschw\u00e4rztem Grillgut. Aber auch von Giften wie Arsen, Methylquecksilber und Formaldehyd aus Spanplatten ist bekannt, dass sie den Calciumeinstrom in die Zelle verst\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Calcium macht vor allem Probleme, wenn der nat\u00fcrliche Antagonist und Gegenspieler fehlt, und der hei\u00dft Magnesium. Meine Empfehlung w\u00e4re deshalb Magnesiumcitrat als Nahrungserg\u00e4nzung, \u00fcber den Tag verteilt in allen Gerichten und Getr\u00e4nken.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem weiteren Schritt k\u00f6nnen wir die Calciumkan\u00e4le abdichten. Insbesondere Magnesium und <var>Vitamin D<\/var> wirken hier als nat\u00fcrliche Kanalblocker.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Top 10 gegen Calciummangel<\/h2>\n\n\n\n<p>Osteoporose, aber auch klinische R\u00f6ntgenbefunde von Gewebeverkalkung sind deutliche Hinweise auf einen gest\u00f6rten Calciumstoffwechsel.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck ist unsere Biologie sehr anpassungsf\u00e4hig, und so ist auch dieser Zustand reversibel \u2013 Verkalkungen lassen sich entsprechend wieder aufl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anleitung und 10-Punkte-Programm zur Normalisierung der Calciumfunktion und Entkalkung der K\u00f6rpergewebe:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list alternate\">\n<li>Magnesium: Calcium-Kanalblocker, l\u00f6st Verkalkungen. <\/li>\n\n\n\n<li>Vitamin C: Redox-Normalisierung, unterst\u00fctzt Calcium-Kanalblocker, Collagenaufbau. <\/li>\n\n\n\n<li>Vitamin D3: reguliert 2.000 Gene, darunter Kalkl\u00f6ser und Kanalblocker. <\/li>\n\n\n\n<li>Vitamin K2 MK7: aktiviert Proteine, die Verkalkung verhindern. <\/li>\n\n\n\n<li>Omega-3-Fetts\u00e4uren: nat\u00fcrliche Calcium-Kanalblocker, Membranstabilisierung. <\/li>\n\n\n\n<li>Regulatorische Hormone: \u00d6strogen hemmt Proteine der Verkalkung, senkt entz\u00fcndliche Zytokine. Testosteron als Calcium-Kanalblocker. <\/li>\n\n\n\n<li>Schilddr\u00fcsenhormone + TSH. Strontium: hebelt mehr Calcium in die Knochen. <\/li>\n\n\n\n<li>Meide Toxine akuter und chronischer Entz\u00fcndungen aus Wurzelkanal, Kiefer, Mandeln, Darm. <\/li>\n\n\n\n<li>Meide Verdauungsgifte: siehe <a href=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/gesund-essen-trinken\/\" type=\"post\" id=\"187\">ABC gesund Essen und Trinken<\/a>. <\/li>\n\n\n\n<li>Sonnenbad: Lichttherapie mit UVB f\u00fcr <var>Vitamin D.<\/var><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Nahrungserg\u00e4nzung ist wichtig und sinnvoll?<\/h2>\n\n\n\n<p>Am Beispiel von Calcium zeigt sich exemplarisch, wie schwierig und problematisch Nahrungserg\u00e4nzung sein kann. Und gerade f\u00fcr Neueinsteiger ist es besonders schwer zu entscheiden: Was ist sinnvoll? Was ist Werbung? Und was ist sogar sch\u00e4dlich?<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist bei Nahrungserg\u00e4nzung prinzipiell in zwei Gruppen zu unterscheiden:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list colorback\">\n<li><strong>Betriebsstoffe<\/strong> sind die Basis. Deren Mangel bremst das gesamte System. Hast du nur 60 % verf\u00fcgbar, f\u00e4hrt dein System mit nur 60 % Leistung. Diese Mikron\u00e4hrstoffe brauchst du t\u00e4glich.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Stimuli<\/strong> dagegen sto\u00dfen f\u00f6rderliche Prozesse an \u2013 \u00e4hnlich einer Kur. Sie zielen auf spezifische Bereiche wie Leberfunktion, Training oder Zellregeneration.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>So hat die Genetik mittlerweile bewiesen: Krankheit und beschleunigte Alterung sind eben NICHT die Gene. Es ist der Mangel an essenziellen Mikron\u00e4hrstoffen, der uns anf\u00e4llig macht, krank werden l\u00e4sst und gesunde Lebensjahre kostet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mangel st\u00f6rt unsere Epigenetik. Fehlende Kofaktoren hemmen die Aktivit\u00e4t unserer Enzyme. Ausgezehrte Immunzellen sind zu schwach f\u00fcr die Abwehr infekti\u00f6ser Keime.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Beispiel von Calcium zeigt aber auch die Kehrseite: Die falschen Mikron\u00e4hrstoffe in falscher Menge f\u00fchren ebenfalls zu St\u00f6rungen und Krankheiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Skepsis ist berechtigt<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Skepsis gegen\u00fcber Nahrungserg\u00e4nzung ist nachvollziehbar, insbesondere bei Pr\u00e4paraten aus Supermarkt oder Apotheke. Diese sind aufgrund der Wirkstoffe, F\u00fcllstoffe und Zusammensetzung oft \u00fcberteuert und nicht selten wirkungslos.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn Drogeriem\u00e4rkte und Apotheken verkaufen nicht die besten Produkte \u2013 vielmehr werden sie vom Hersteller f\u00fcr die sogenannte \u201eListung&#8220; bezahlt. Und die H\u00f6he dieses Listungspreises entscheidet dar\u00fcber, ob das Produkt auf Augen- oder Knieh\u00f6he im Regal zu finden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegenzug war es aber noch nie so einfach und preiswert, essenzielle, innovative, hochreine und bioidentische Mikron\u00e4hrstoffe im Online-Handel zu erwerben. <\/p>\n\n\n\n<p>Die hohe Zahl informierter User, Selbstoptimierer und Biohacker sorgt mittlerweile daf\u00fcr, dass schwarze Schafe auf dem Online-Markt wie auch bei Amazon auf Dauer wenig Chancen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher lautet das eigentliche Problem: <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wer legt fest, was und wie viel du brauchst?<\/h2>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend sich die Informiertheit bei Verbrauchern verbessert, sorgen Interessenverb\u00e4nde f\u00fcr die Verbreitung von Guidelines, die eher wirtschaftlichen Zwecken denn der Gesundheit dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>So ist die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE) federf\u00fchrend, wenn es um die Vorgaben f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Nahrungserg\u00e4nzung, Bedarf und Dosierung geht. <\/p>\n\n\n\n<p>Die DGE ist jedoch weder ein wissenschaftliches Institut noch freie Universit\u00e4t, sondern ein privater Verein mit engen Verbindungen zu Industrie, Agrar und Pharma.<\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Dr. Stefan Lorkowski, Mitglied des wissenschaftlichen Pr\u00e4sidiums, ist zugleich Berater f\u00fcr Pharmafirmen wie AMGEN, Novartis und Berlin-Chemie sowie den Lebensmittelkonzern Danone.<\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Dr. Anette Buyken, Vizepr\u00e4sidentin, ist Mitglied der ILSI Europe Carbohydrate Task Force, einer industrie-finanzierten Lobby-Organisation von Nestl\u00e9 und Coca-Cola.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Foodwatch verzerren diese Interessenkonflikte die Empfehlungen der DGE von nachhaltiger Gesundheit zugunsten wirtschaftlicher Interessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit DGE-Gr\u00fcndung im Jahr 1953 stammen alle Mitglieder des Wissenschaftlichen Pr\u00e4sidiums durchg\u00e4ngig aus der akademischen Schulmedizin ohne jegliche Vertretung aus Alternativmedizin, Naturheilkunde oder komplement\u00e4ren Therapien.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Konsequenzen f\u00fcr deine Gesundheit<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Problem: F\u00fcr Mediziner, Therapeuten, Ern\u00e4hrungsberater, Altenheime und Krankenh\u00e4user sind die Empfehlungen der DGE verbindlich.<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland definiert die DGE, wie viel <var>Vitamin C und D<\/var> die Menschen erhalten. Die DGE bestimmt auf diesem Wege die Anzahl der Patienten in Praxen und Krankenh\u00e4usern. Die Anzahl der Rezepte und Medikamente.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund haben auch mich immer wieder die gleichen Fragen erreicht: Ist dieses Pr\u00e4parat sinnvoll? Welches ist besser? Wann und wie viel einnehmen? Was hat Priorit\u00e4t?<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Anfragen haben mich bewogen, dem Bereich Nahrungserg\u00e4nzung in der Foodfibel-App im <var>Update 2025<\/var> mehr Raum zu geben und zu priorisieren: <\/p>\n\n\n\n<p>Was ist ein <var>\u201eMust-have\u201c?<\/var> Und wie viel davon? \u2013 nicht nur aufgrund seiner zentralen Bedeutung, sondern auch weil wir durch Ern\u00e4hrung allein niemals auf die notwendigen Mengen kommen. Egal wie gut wir essen und leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Grundlage f\u00fcr meine Empfehlungen sind dabei die nat\u00fcrlichen, biologischen Referenzwerte: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list colorback\">\n<li>Wie viel <var>Vitamin D<\/var> haben Naturv\u00f6lker in \u00e4quatorialen Regionen? <\/li>\n\n\n\n<li>Wie viel Vitamin C produzieren andere S\u00e4ugetiere in ihrer Leber? \u2013 eine F\u00e4higkeit, die der Mensch verloren hat.<\/li>\n\n\n\n<li>Bei welchen Dosierungen von Zink, Selen oder K2 zeigen Studien die besten Ergebnisse? <\/li>\n\n\n\n<li>Welche B12-Form wird am besten verstoffwechselt? <\/li>\n\n\n\n<li>Welche Zubereitung hat die h\u00f6chste Bioverf\u00fcgbarkeit? <\/li>\n\n\n\n<li>Was wirkt oral, was sublingual, was transdermal \u00fcber die Haut?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Diese Fragen f\u00fchren zu ganz anderen Antworten als die DGE-Empfehlungen \u2013 und zu Dosierungen, die sich an der Natur und Zellbiologie orientieren.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-resized dunkelbraun is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/app-supps.jpg\" alt=\"Foto: Screenshot der Nahrungserg\u00e4nzung in der Foodfibel App.\" class=\"wp-image-822\" style=\"width:600px\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/app-supps.jpg 800w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/app-supps-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/app-supps-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die wichtigsten Mikron\u00e4hrstoffe findest du in der <var>Foodfibel-App<\/var> unter \u201eNahrungserg\u00e4nzung\u201c sowie sortiert nach Wirkbereich und Relevanz. <br><br>Die Kategorien <var>Priorit\u00e4t 1 und 2<\/var> mit jeweils vier Mikron\u00e4hrstoffen sind die Basis. Erst wenn diese erf\u00fcllt ist, kann man \u00fcber andere Wirkstoffe und Mittelchen reden.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nach der Pflicht kommt die K\u00fcr: Kurprogramme setzen bei Krankheit oder Vorsorge gezielte Stimuli f\u00fcr spezifische Ziele wie Zellenergie, Training, Lebersupport, Darmgesundheit oder Longevity.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Grundlage bleibt jedoch immer eine ausgewogene und typgerechte Ern\u00e4hrung \u2013 sie setzt das Fundament, auf dem Nahrungserg\u00e4nzung optimal wirken kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterlesen:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/einfach-gesund-essen-app\/\">Gesund werden mit typgerechter Ern\u00e4hrung <\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Quellen:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.medfoxpub.com\/medfoxnews\/Death_by_Calcium_Chapter_1_Excerpt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dr. Tom Levy: Death by Calcium [Pdf]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.health.harvard.edu\/staying-healthy\/how-much-calcium-do-you-really-need\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Harvard Health: How much calcium do you really need?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/23381744\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pubmed: Bone mineral density and risk of breast cancer<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/22582012\/\">Vitamin K2 is a mitochondrial electron carrier that rescues pink1 deficiency<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC3537020\/#B4\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pubmed: Increase in Serum Ca2+\/Mg2+ Ratio Promotes Proliferation of Prostate Cancer Cells<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bmj.com\/content\/341\/bmj.c3691\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Effect of calcium supplements on risk of myocardial infarction and cardiovascular events<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC4833003\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pubmed: The Roles and Mechanisms of Actions of Vitamin C in Bone<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:90px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div id=\"autor-block\" class=\"wp-block-group testimonial-block\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image is-style-rounded\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"247\" height=\"247\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/frank_lewecke.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17822\" style=\"aspect-ratio:1;object-fit:cover;width:100px\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/frank_lewecke.jpg 247w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/frank_lewecke-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:3px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left testimonial-name\"><strong>Autor:<\/strong> Dipl. Biol. Frank Lewecke<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:3px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Frank Lewecke ist Diplom-Biologe, Gr\u00fcnder und Autor von Foodfibel.de.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Biologie-Studium an der Universit\u00e4t Bayreuth und als Doktorand an der Uniklinik Erlangen-N\u00fcrnberg verhelfe ich Menschen heute als freier Autor und Berater f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Gesundheit zu mehr Lebensfreude.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Foodfibel-App verbinde ich funktional-medizinische Grundlagen mit innovativen Konzepten aus Forschung und Naturheilkunde. Im Fokus steht dabei der gezielte Einsatz von typgerechter Ern\u00e4hrung und biologischen Erkenntnissen im Alltag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vita \u2013<\/strong> Geboren 1966 in G\u00fctersloh. 1986 Biologie-Studium an der Universit\u00e4t Bayreuth. 1989 Vordiplom in Biologie und Physiologie. 1993 Biologie-Diplom in Genetik, Mikrobiologie, chemischer \u00d6kologie und Toxikologie. 1994 Doktorand im DFG Graduiertenkolleg an der medizinischen Klinik der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg. 1995 Freiberuf, Publikationen, Fortbildungen, Ayurveda. 2016 Gr\u00fcndung der Foodfibel. 2018 Entwickler der Foodfibel App.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Radio Live-Talk:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/audio\/podcast-bayernplus-1904.mp3\">Frank Lewecke zu gesunder Ern\u00e4hrung.<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Calcium ist ein zentraler Mineralstoff deiner Biologie und zusammen mit Eisen und Kupfer geh\u00f6rt Calcium zu den \u201egef\u00e4hrlichen 3&#8243; \u2013 den drei Elementen, deren Mangel uns schnell gef\u00e4hrlich wird, und deren Zuviel sogar lebensbedrohlich werden kann. Konkret ist Calcium essenziell f\u00fcr deine Knochengesundheit, Muskel- und Nervenfunktion sowie Blutgerinnung. 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