{"id":739,"date":"2018-10-10T17:45:18","date_gmt":"2018-10-10T15:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/?p=739"},"modified":"2026-05-09T17:30:09","modified_gmt":"2026-05-09T15:30:09","slug":"typgerechte-ernaehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/","title":{"rendered":"Gene und Epigenetik: Typ-Faktoren f\u00fcr den optimalen Ern\u00e4hrungsplan"},"content":{"rendered":"\n<style>\n.headerimg img {\n    height: auto;\n    margin: auto;\n    position: absolute;\n    top: 0 !important;\n    left: 50%;\n    -ms-transform: translateX(-50%);\n    -webkit-transform: translateX(-50%);\n    transform: translateX(-50%);\n    width: 100%;\n}\n<\/style>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit Anbeginn ist die Verf\u00fcgbarkeit von Nahrung entscheidend f\u00fcr das \u00dcberleben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und seit Anbeginn waren auch die Hominiden, Menschen, die J\u00e4ger und Sammler der Steinzeit, von Hunger bedroht. Und f\u00fcr viele Menschen ist Hunger durch Armut, K\u00e4lte und Missernten bis heute ein realer Teil ihres Lebens.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image darkergruen\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/hirsch-jagd.jpg\" alt=\"Ein J\u00e4ger pirscht sich im dichten Wald geduckt an den Hirsch. \u00a9 foodfibel.de\" class=\"wp-image-23003\" style=\"width:600px\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/hirsch-jagd.jpg 800w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/hirsch-jagd-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/hirsch-jagd-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">F\u00fcr J\u00e4ger und Sammler entscheidet das Jagdgl\u00fcck \u00fcber das \u00dcberleben der Gruppe und der eigenen Familie.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir Menschen a\u00dfen, was den Hunger stillte. Wir sammelten alles Essbare. Und wir lernten unsere Nahrung zu entgiften &#8211; durch Sch\u00e4len, Kochen, Braten, Einweichen und Fermentieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man a\u00df, was satt machte, und was man sich leisten konnte. Denn Ern\u00e4hrung war schon immer abh\u00e4ngig von sozialem Rang und Wohlstand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch waren viele unserer heutigen Lebensmittel f\u00fcr unsere Vorfahren v\u00f6llig unbekannt. So kamen die Nachtschattengew\u00e4chse wie Tabak, Tomate, Kartoffel und Paprika erst mit Kolumbus nach Europa.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Nachtschattengew\u00e4chse sind zwar eigentlich Giftpflanzen, doch haben Kartoffeln unsere Gro\u00dfeltern durch die Kriegswinter gebracht und sind f\u00fcr viele Menschen bis heute ein wichtiges Grundnahrungsmittel und als heimisches Massenprodukt vor allem g\u00fcnstig zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die langfristigen Folgen ungesunder Nahrungsmittel sind daher selten ein Thema, denn Kriege sowie Krankheit durch Armut und Hunger sorgten f\u00fcr ein kurzes Leben. Alterskrankheiten wie Arthritis oder Krebs werden jedoch erst f\u00fcr Menschen \u00fcber 60 relevant. Zu damaliger Zeit f\u00fcr viele Menschen eher die Ausnahme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher war die \u201eErn\u00e4hrung 1.0\u201c vor allem eines: nahrhaft und s\u00e4ttigend.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Von der Hungersnot zum \u00dcberfluss: Die Entstehung moderner Ern\u00e4hrungsmythen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die w\u00e4rmeren Klimaverh\u00e4ltnisse nach der Kleinen Eiszeit (Dalton-Minimum) erm\u00f6glichten ab 1830 endlich wieder stabile Ernten. Und als 1909 die Entwicklung des Haber-Bosch-Verfahrens zur Produktion von Stickstoffd\u00fcnger den Siegeszug der industriellen Landwirtschaft einl\u00e4utete, war der Hunger f\u00fcr gro\u00dfe Teile der westlichen Welt bis auf weiteres nur noch eine historische Fu\u00dfnote.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man hatte endlich genug zu essen, und dank der weltweiten Handelsnetze unabh\u00e4ngig von der Jahreszeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem neuen \u00dcberfluss an Lebensmitteln kamen jedoch auch Zivilisationskrankheiten: \u00dcbergewicht, Zuckerkrankheit, Autoimmunkrankheiten, bis hin zu Krebs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Infolgedessen ver\u00e4nderte sich die Definition von \u201egesund\u201c: Es z\u00e4hlen jetzt nicht mehr die Kalorien und Sattmacher. Stattdessen entscheiden Di\u00e4ten, Wirkstoffe in der Nahrung und industrielle Lebensmittel \u00fcber die \u201eneue Gesundheit\u201c.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image gruen\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"452\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/ernaehrungs-pyramiden-1.png\" alt=\"Infografik, gesunde Ern\u00e4hrung im Wandel der Zeit:  Die Ern\u00e4hrungspyramide 1970 im Vergleich zu 2010. \u00a9 foodfibel.de und \u00a9 sudowoodo, #46102890 123rf.com .\" class=\"wp-image-12986\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/ernaehrungs-pyramiden-1.png 600w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/ernaehrungs-pyramiden-1-300x226.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Empfehlungen und die Ern\u00e4hrungspyramide haben sich von 1970 bis heute sehr ver\u00e4ndert. Besonders deutlich zeigt sich dies in der Umkehrung bei den Kohlenhydraten: von einem Grundnahrungsmittel zu \u201eLow-Carb\u201c.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der industriellen Landwirtschaft kam auch die Lebensmittelindustrie, die ihre neuen Produkte mit Gesundheitsargumenten verkauft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Ern\u00e4hrung 2.0 wird Gesundheit zu einem Verkaufsargument und die Werbung erschafft die Ern\u00e4hrungsmythen, die uns bis heute begleiten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list alternate\">\n<li>1900: Fleisch und Purine machen angeblich Harns\u00e4ure und Gicht.<\/li>\n\n\n\n<li>1904: Salz sei sch\u00e4dlich und verursache Bluthochdruck.<\/li>\n\n\n\n<li>1928: Rauchen sei gesund. \u201eReach for a Lucky instead of a sweet.&#8220;<\/li>\n\n\n\n<li>1952: \u201eMilch macht m\u00fcde M\u00e4nner munter.&#8220;<\/li>\n\n\n\n<li>1958: <a href=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/pflanzenoele-kueche\/\">Pflanzen\u00f6l und Margarine<\/a> sind ges\u00fcnder als Butter.<\/li>\n\n\n\n<li>1960: Orangensaft: \u201eHohes C &#8211; Der Vitaminkick f\u00fcr den Tag.&#8220;<\/li>\n\n\n\n<li>1970: Eier f\u00f6rdern angeblich Cholesterin und Herzkrankheiten.<\/li>\n\n\n\n<li>1970: Fruktose: \u201ef\u00fcr Diabetiker geeignet\u201c.<\/li>\n\n\n\n<li>1977: Zucker und Kohlenhydrate machen schlank.<\/li>\n\n\n\n<li>1980: Nur <a href=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/weizen-gluten\/\">das volle Korn<\/a> ist ein gesundes Korn.<\/li>\n\n\n\n<li>1990: Low-Fat: Fett macht fett.<\/li>\n\n\n\n<li>2000: Low-Carb: Kohlenhydrate machen dick und krank.<\/li>\n\n\n\n<li>2010: Superfoods heilen deine Krankheiten (Chia, Quinoa, Gr\u00fcnkohl, Goji, Kokos\u00f6l).<\/li>\n\n\n\n<li>2021: Vegane Ern\u00e4hrung: #PlantBasedHealing, #VeganForHealth oder \u201ePlant-based heilt\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:17px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default dunkelbraun\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/spinat-blaetter.jpg\" alt=\"Spinatbl\u00e4tter in einer Schale. \u00a9 Andrey Zhuravlev  123rf.com.\" class=\"wp-image-5087\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/spinat-blaetter.jpg 600w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/spinat-blaetter-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Spinat gilt als besonders reich an Eisen. Doch dieser Mythos beruht auf einem Druckfehler: Vor rund 100 Jahren ist bei der chemischen Analyse im Labor das Komma beim Eisengehalt versehentlich um eine Stelle nach rechts verrutscht.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Grundprinzip dieser Mythenbildung ist dabei immer das Gleiche. Suche dir aus einem Lebensmittel eine vorteilhafte Eigenschaft \u201eX\u201c und vermarkte es dann als Superfood: Vitamin-C im Orangensaft, Calcium in der Milch, Lycopin der Tomate, Ballaststoffe im Vollkorn, Chia und Omega-3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei werden alle anderen Eigenschaften ausgeblendet. Vor allem die negativen Eigenschaften, die das Lebensmittel in der Summe vielleicht sogar ungesund machen. Oder wie oft hast du schon von giftigen Tomaten, sch\u00e4dlichem Vollkorn oder entz\u00fcndlichen Pflanzen\u00f6len geh\u00f6rt?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein Beispiel: Oxalate<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image darkergruen\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/oxalat-kristalle-kiwi-1.jpg\" alt=\"Foto: Kiwi und Elektronenmikroskop-Foto von Kristallnadeln aus Calciumoxalat.\" class=\"wp-image-11367\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/oxalat-kristalle-kiwi-1.jpg 600w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/oxalat-kristalle-kiwi-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Kiwi gilt als gesundes Obst. Der hohe Gehalt an Oxals\u00e4ure und Oxalaten sch\u00e4digt jedoch die Zellgewebe:<br>L\u00f6sliche Oxals\u00e4ure bildet in deinem K\u00f6rper Kristallnadeln aus Calciumoxalat, die deine Darmwand, Bindegewebe, Gelenke, Nieren, Blutgef\u00e4\u00dfe, Zellen und Mitochondrien physisch verletzen und entz\u00fcnden.<br><br>Lebensmittel mit hohen Oxalatwerten wie Kiwi, Mandeln, Cashew, Spinat oder S\u00fc\u00dfkartoffel sind in der Foodfibel daher stark herabgestuft.<br><br>\u201eSynergistic Defensive Function of Raphides through the Needle Effect\u201c,<br>\u00a9 Konno et al. 2014.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Du bist ein Unikat<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings wird nicht nur die komplexe Biochemie unserer Lebensmittel ignoriert. Auch deine eigene Biologie und K\u00f6rperchemie findet wenig Beachtung, wenn es um Ern\u00e4hrung geht. Denn wir Menschen unterscheiden uns nicht nur \u00e4u\u00dferlich, sondern auch in Funktion und Eigenschaften unserer inneren Organe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dein Magen und Darm, deine Leber, Zellen und Enzyme sind n\u00e4mlich genauso bunt und individuell wie deine Haut, Haar oder Augenfarbe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und darum kann das Modell einer einheitlichen Ern\u00e4hrung f\u00fcr jedermann nicht funktionieren. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eOne diet fits all\u201c gibt es nicht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist der Grund, weshalb die klassischen Ern\u00e4hrungsmythen ins Leere laufen. Deshalb funktionieren Ern\u00e4hrungsformen wie Pal\u00e4o, Keto, Vegan oder Rohkost f\u00fcr eine Weile und im Einzelfall. Oft genug aber auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb hat moderne Ern\u00e4hrung die biologische Vielfalt im Fokus. Dies ist die neue Ern\u00e4hrung 3.0.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/mass-nehmen-e1613035976668.jpg\" alt=\"Ma\u00df nehmen beim Schneider. Tailor measuring customer with measuring tape in her studio. \u00a9 kzenon. #124563752 123rf.com .\" class=\"wp-image-3884\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Aus Konfektion wird eine typgerechte Ern\u00e4hrung nach Ma\u00df.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Individuelle Ern\u00e4hrungspl\u00e4ne ersetzen die Allgemeinpl\u00e4tze von \u201egesund\u201c und \u201eungesund\u201c. Sie zeigen dir Lebensmittel passend f\u00fcr deinen Typ. Basierend auf deiner Biologie von Epigenetik, Blutgruppe bis Lebertyp.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading gruenbox\">Typfaktor: Lebertyp<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan, das dem K\u00f6rper N\u00e4hrstoffe zuf\u00fchrt und Schadstoffe abbaut. Als zentrales Organ f\u00fcr Biochemie und Stoffwechsel verf\u00fcgt sie \u00fcber ein sehr umfangreiches Sortiment in ihrem Enzymbaukasten. Gene und Epigenetik sorgen dabei f\u00fcr unterschiedliche Lebertypen, die sich in der Effizienz ihrer Cytochrom-P450-Enzyme (CYP) unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Entgiftung von Wirkstoffen aus der Nahrung sind vor allem die P450-Cytochrome verantwortlich, und je nach Lebertyp und Genvariante k\u00f6nnen diese Enzyme entweder stark, mittel oder schwach ausgepr\u00e4gt sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Entgiftungsprozess<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Entgiftungsphase 1 oxidiert CYP die Toxine, bevor diese in Phase 2 chemisch gekoppelt und ausgeschieden werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der starke Lebertyp<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein starker Lebertyp mit einem starken CYP beschleunigt Phase 1 und \u00fcberfordert dadurch Phase 2. Das aggressive Enzym baut Gifte schnell um, um sie z\u00fcgiger auszuscheiden. Dies f\u00fchrt jedoch zu einem \u00dcberschuss an reaktiven Zwischenprodukten, welche \u00fcber den Blutstrom die Gef\u00e4\u00dfe entz\u00fcnden und so Arteriosklerose, Bluthochdruck und Herzkreislaufkrankheiten bewirken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei entstehen auch Kollateralsch\u00e4den, wenn normale N\u00e4hrstoffe ungewollt umgebaut werden. Insbesondere die Aufgiftung von Polyaminen aus der Eiwei\u00dfverdauung wird zu einem Problem: Gelangen diese Stoffe ins Blut, entz\u00fcnden sie dort die Blutgef\u00e4\u00dfe und verursachen Arteriosklerose &#8211; wenn der K\u00f6rper versucht, diese Entz\u00fcndungen mit Cholesterin und Immunzellen zu heilen. Dar\u00fcber hinaus wird auch die Leber selbst gesch\u00e4digt &#8211; sp\u00fcrbar als Verlust an Kraft und Energie mit zunehmendem Lebensalter.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der schwache Lebertyp<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein schwacher Lebertyp mit einer schwachen CYP-Aktivit\u00e4t bremst dagegen die Entgiftungsphase 1, sodass Toxine, Medikamente und Karzinogene l\u00e4nger in Leber und K\u00f6rper verbleiben. Die Folge ist ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Lebersch\u00e4den, chemische Empfindlichkeiten, Krebs oder An\u00e4mie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Leber mit schwachem CYP tut sich daher generell schwer mit der Entgiftung von Toxinen &#8211; vom Koffein bis zu den Umweltchemikalien in Deo, Duschgel und Waschmittel. Der Vorteil ist aber auch die Vermeidung von giftigen Zwischenprodukten und von Ungleichgewichten in Detoxphasen 1 und 2, da sie keine Probleme mit ungewollter Aufgiftung durch \u00fcberaktive Enzyme hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der schwache Lebertyp ergibt sich beim Siedler-Typ durch sein schwaches CYP2E1, beim Forscher-Typ durch sein schwaches CYP1A2.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">H\u00e4ufigkeit und Anpassungsstrategien<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Bev\u00f6lkerung sind die starken und schwachen Lebertypen zu ann\u00e4hernd gleichen Teilen vertreten. Beide sind normal, ben\u00f6tigen aber unterschiedliche Ern\u00e4hrungsstrategien. Es gibt also keinen guten oder schlechten Lebertyp, denn letztlich hat jeder Lebertyp &#8211; egal ob stark oder schwach &#8211; seine Vor- und Nachteile. Entscheidend ist das Wissen, wie wir damit umzugehen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mithilfe von Ern\u00e4hrung und Lebensstil lassen sich die Probleme der jeweiligen Lebertypen kompensieren: In der starken Leber werden Phase 1 und 2 st\u00e4rker und gezielt ausbalanciert. Die starke Leber sollte in puncto m\u00f6glicher Aufgiftung besonders vorsichtig sein. In der schwachen Leber werden die schwachen Gene nutrigenomisch aktiviert sowie Toxine bereits im Vorfeld gemieden. Eine schwache Leber sollte Umwelt- und Nahrungsgifte wie Kaffee tunlichst meiden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie erkenne ich meinen Lebertyp?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Lebertyp l\u00e4sst sich im Rahmen der biologischen Typbestimmung einfach und zuverl\u00e4ssig an seiner Entgiftungsleistung in Bezug auf Koffein ablesen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kannst du nach einer Tasse Koffein-Kaffee am Abend ohne Probleme einschlafen?<\/strong> Dies spricht f\u00fcr einen starken Lebertyp, der das Koffein binnen weniger Minuten wieder abbaut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wirkt der Kaffee jedoch \u00fcber viele Stunden und wird das Einschlafen zum Problem?<\/strong> Dies ist der Indikator f\u00fcr einen schwachen Lebertyp, der deutlich l\u00e4nger f\u00fcr den Abbau braucht und bei dem das Koffein \u00fcber viele Stunden aktiv bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcbrigens: Menschen mit einem schwachen Lebertyp trinken intuitiv keinen Kaffee.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Praktische Relevanz<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Arzt sollte wissen, wie schnell sein Patient entgiftet, wenn er die Dosierung der Antibiotika berechnet. Er k\u00f6nnte einfach die Kaffee-Frage stellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus diesem Grunde ist die Bestimmung des Lebertyps ein wichtiger Faktor in der Foodfibel-Typbestimmung. Genauso wie f\u00fcr den Ern\u00e4hrungs- und Tagesplan in der Foodfibel-App.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading gruenbox\">Typfaktor: Blutgruppe<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die AB0-Blutgruppen sind mehr als einfache Blutfaktoren. Denn deine Blutgruppe ist ein zentraler Marker deiner Biochemie und definiert deinen biologischen Typ.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die AB0-Antigene der Blutgruppe reagieren mit den Lektin-Eiwei\u00dfen in bestimmten Lebensmitteln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die AB0-Antik\u00f6rper der Blutgruppe reagieren mit den Antigenen in bestimmten Lebensmitteln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei geht das Zusammenspiel von Blutgruppe mit Lebensmitteln auf die Blutgruppenforschung von Nobelpreistr\u00e4ger Karl Landsteiner, William Boyd, sowie James und Peter D&#8217;Adamo zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button ghost\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/ernaehrung-und-blutgruppe\/\">mehr zu Blutgruppe und Ern\u00e4hrung<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die AB0-Antigene kontrollieren aber auch, welche Mikroben dein Mikrobiom und deinen Darm besiedlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deine Blutgruppe entscheidet \u00fcber deine k\u00f6rperliche Entwicklung. Denn das Gen f\u00fcr AB0 ist ein Schalter-Gen, das bereits im Embryo eine Vielzahl physiologischer und biochemischer Weichen stellt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So steuert AB0 die Ausbildung deiner Blutgef\u00e4\u00dfe, deiner Verdauungsorgane, den Stoffwechsel, Hormone und definiert dein Immunsystem.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von besonderer Bedeutung ist dabei die Auspr\u00e4gung deines Magentyps, denn auch dieser wird ma\u00dfgeblich von deiner Blutgruppe mitbestimmt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading gruenbox\">Typfaktor: Magentyp<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Magen ist f\u00fcr die Verdauung und Darmgesundheit besonders wichtig, weil der Magen mithilfe der Magens\u00e4ure und seiner Enzyme nicht nur die Nahrung in ihre gut verdaulichen Bestandteile zerlegt. Vielmehr sorgt die starke S\u00e4ure zugleich f\u00fcr ein Abt\u00f6ten von unerw\u00fcnschten Keimen und Erregern, bevor diese den Darm erreichen und infizieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Verdauung von Proteinen ist starke Magens\u00e4ure ein Muss, denn die S\u00e4ure l\u00f6st in Eiwei\u00dfen die Bindungen zwischen den Aminos\u00e4ure-Bausteinen auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Verdauung von Kohlenhydraten (KH) ist starke S\u00e4ure dagegen hinderlich, denn die st\u00e4rkespaltenden Amylase-Enzyme funktionieren am besten bei neutralen pH-Werten. Starke S\u00e4ure bremst dagegen ihre Aktivit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn die Enzyme im Mundspeichel also anfangen, die KH und St\u00e4rke zu spalten, so beendet die starke Magens\u00e4ure diesen Verdauungsvorgang bereits im Magen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus diesem Grunde hat der K\u00f6rper gelernt zu regulieren, wieviel S\u00e4ure bei welchen Lebensmitteln gebildet wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je nach Ern\u00e4hrung w\u00e4ren aber auch verschiedene Magentypen von Vorteil: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list colorback\">\n<li>Ein Magentyp, der besonders gut mit schwer verdaulichen Proteinen umgehen kann. <\/li>\n\n\n\n<li>Und ein zweiter Magentyp mit weniger S\u00e4ure, der die Verdauung von Kohlenhydraten unterst\u00fctzt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und genau dieses Konzept von unterschiedlichen Magentypen f\u00fcr unterschiedliche Nahrungsbed\u00fcrfnisse hat sich beim Menschen biologisch etabliert &#8211; gekoppelt an den Schalter der AB0-Blutgruppen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image darkergruen\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/2-teller-grill-gemuse.jpg\" alt=\"Zwei Teller im Vergleich: Links ein dampfendes Rindersteak mit So\u00dfe und gr\u00fcnem Gem\u00fcse auf dunklem Holztisch \u2013 proteinreich, f\u00fcr den starken Magentyp der Blutgruppe 0. Rechts ein heller Teller mit Fisch, Quinoa, H\u00fclsenfr\u00fcchten und Gem\u00fcse \u2013 kohlenhydratreich, f\u00fcr den schwachen Magentyp der Blutgruppe A.\" class=\"wp-image-22973\" style=\"width:600px\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/2-teller-grill-gemuse.jpg 800w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/2-teller-grill-gemuse-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/2-teller-grill-gemuse-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blutgruppe 0 braucht Protein &#8211; Blutgruppe A vertr\u00e4gt Kohlenhydrate besser. Zwei Magentypen, zwei optimale Ern\u00e4hrungsweisen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"toner wp-block-paragraph\">Die AB0-Blutgruppe entscheidet, welcher Magentyp im Embryo ausgebildet wird. Die Blutgruppe 0 pr\u00e4gt den starken Magentyp mit starker S\u00e4ure. Blutgruppe A bewirkt dagegen den s\u00e4urearmen und eher schwachen Magentyp. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eHereditary aspects of gastric secretory function; race and ABO blood groups in relationship to acid and pepsin production\u201c. Sievers, Amer J Med 1959, PubMed ID: <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/14446549\/\">14446549<\/a>; <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eHereditary Aspects of Duodenal Ulceration: Serum-pepsinogen Level in Relation to ABO Blood Groups and Salivary ABH Secretor Status\u201c. Hanley, Br Med J 1964, PubMed ID: <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/14107071\/\">14107071<\/a>)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Populationen von J\u00e4gern und Sammlern mit hohem Fleischkonsum wird sich daher die Blutgruppe 0 langfristig durchsetzen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In eher agrarischen Kulturen mit Getreide und Gem\u00fcse als Grundnahrungsmitteln, wird die Blutgruppe A auf Dauer die Mehrheit bilden. Wenn auch zu einem hohen Preis, denn durch den schwachen Magen gelangen vermehrt infekti\u00f6se Keime in den Darm, mit der Folge von D\u00fcnndarmfehlbesiedlung, SIBO, Dysbiose und Candida. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zugleich bewirkt der schwache Magen einen Mangel an Vitamin B12. Denn ein schwacher Magen bedeutet nicht nur wenig S\u00e4ure, sondern auch wenig Intrinsic-Faktor. Dies ist das Transportprotein, das B12 bindet, und sicher und intakt in den K\u00f6rper transportiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch auch ein starker Magen kann zu einem Problem werden, wenn die starke S\u00e4ure den Magen selbst angreift. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwar hat der Magen eine S\u00e4ureschutz-Schleimhaut, doch sorgt vor allem die Eiwei\u00dfverdauung f\u00fcr den eigentlichen Schutz: Die Hydrolyse von Proteinen zu Aminos\u00e4uren verbraucht die Magens\u00e4ure.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn also Personen mit starker Magens\u00e4ure wie Blutgruppe 0 sehr wenig Eiwei\u00df konsumieren, wird die S\u00e4ure nicht verbraucht. Dieser st\u00e4ndige S\u00e4ureangriff auf die Magenwand f\u00f6rdert letztlich Magengeschw\u00fcre. Vor allem, wenn die Magenschleimhaut in Zeiten mit hoher Stressbelastung d\u00fcnner wird und an Schutzwirkung verliert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insofern gibt es letztlich keinen Magentyp, der besser oder schlechter ist. Wie beim Lebertyp kommt es auch hier darauf an, die Ern\u00e4hrung an den jeweiligen Typus anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Foodfibel-Typbestimmung erfasst deinen Magentyp mithilfe der Blutgruppe, und die Foodfibel-App zeigt dir die optimalen Lebensmittel und Essgewohnheiten f\u00fcr deinen Typ.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading gruenbox\">Typfaktor: Stoffwechsel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dein Stoffwechseltyp ist eine direkte Folge deiner embryonalen epigenetischen Grundeinstellung, denn abh\u00e4ngig von der Versorgung mit Kalorien und N\u00e4hrstoffen im Bauch deiner Mutter wurden bestimmte Gene eingeschaltet und andere heruntergeregelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erlebt der Embryo vor der Geburt Hunger und Kalorienmangel, so werden die Sammlergene PPAR, SREBP und LPL aktiviert, um den Stoffwechsel auf Kalorieneffizienz zu programmieren. Dies zeigt sich in der vermehrten Anlage von Fettzellen im Unterhautfettgewebe. Und zwar nicht nur in der K\u00f6rpermitte, sondern k\u00f6rperweit &#8211; beispielsweise an Armen und Beinen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Epigenetik wird durch pr\u00e4natale \u00d6strogendominanz erreicht, welche aber nicht nur die Fettgewebe, sondern auch die K\u00f6rperstatur und Beinform moduliert. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein sparsamer und langsamer Stoffwechseltyp &#8211; der Epigenotyp Sammler &#8211; ist daher an gepolsterter Haut, einer endomorphen K\u00f6rperstatur (Ayurvedatyp Kapha) und gynischer Beinform zu erkennen (sogenannte X-Beine, wenn sich die Knie bei geschlossenen Beinen ber\u00fchren).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein schneller Stoffwechseltyp und Hardgainer zeigt dagegen stets ungepolsterte Haut an den Extremit\u00e4ten, eine ekto-mesomorphe K\u00f6rperstatur (Ayurvedatyp Vata, Pitta), h\u00e4ufig zusammen mit einer andrischen Beinform (sogenannte O-Beine. Mehr dazu in der Typbestimmung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um dein Wunschgewicht zu erreichen und \u00dcbergewicht, metabolisches Syndrom sowie Erkrankungen von Herz- und Kreislauf zu verhindern, empfiehlt sich daher eine typgerechte Ern\u00e4hrungsstrategie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mithilfe Nutrigenomik bestimmter Lebensmittel und angepasster Kaloriendichte bremsen wir deine Sammlergene, verbessern deine Insulinsensivit\u00e4t und leeren deine Fettzellen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading gruenbox\">Abwehrstoffe in der Nahrung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pflanzen und ihre Samen wollen nicht gegessen werden und sch\u00fctzen sich daher mit einer dicken Schale, spitzen Dornen oder \u201echemischen Dornen\u201c: Mit Resistenzen und Abwehrstoffen, die ihre Fressfeinde sch\u00e4digen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Abwehrstoffe wirken nicht nur gegen Insekten oder Pilze, sondern sie sch\u00e4digen auch deine K\u00f6rpergewebe. Denn alle tierischen Organismen enthalten die gleichen Biomolek\u00fcle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So besteht das Chitin von Insekten und Pilzen aus NA-Glucosamin. Dem gleichen Baustoff, aus dem auch deine Gelenke, Bindegewebe und Hyalurons\u00e4uren bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Enthalten Pflanzen, ihre Samen oder Samenschalen also Abwehrstoffe gegen Insektenchitin, greifen diese Gifte und Lektine zwangsl\u00e4ufig auch deine eigenen Gelenke an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den pflanzlichen Abwehrstoffen z\u00e4hlen vor allem Oxals\u00e4ure, Alkaloide, Tannine, Glykoside, Phytins\u00e4ure und Lektine.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was sind Lektine?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lektine sind Proteine, die sich wie ein Klettverschluss an andere Dinge heften. Und es gibt sie in den Varianten einfach und doppelseitig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die einfachen Lektine finden sich in deiner Leber. Dort sitzen sie auf den Zelloberfl\u00e4chen und fischen Viren, Bakterien und Parasiten aus dem Blutstrom. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doppelseitige Lektine sind wie doppelseitiges Klebeband und heften zwei Objekte zusammen. Auf diese Weise funktionieren die Antik\u00f6rper deiner Blutgruppen, die Bakterien zu Zellhaufen vernetzen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default gruengrau\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/lektine-antikoerper-antigene.jpg\" alt=\"Infografik: Das Prinzip Antigen und Antik\u00f6rper. \u00a9 Foodfibel.de und pattarawit 123rf.com.\" class=\"wp-image-5042\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/lektine-antikoerper-antigene.jpg 600w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/lektine-antikoerper-antigene-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Kleben und Verklumpen nennt sich Agglutination und ist in der Natur weit verbreitet und sehr spezifisch: Lektine heften sich nach dem Schl\u00fcssel-Schloss-Prinzip nur an ganz bestimmte Zielmolek\u00fcle.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lektine des Mais binden an Molek\u00fcl X, die der Linse an Molek\u00fcl Y. Und Weizenlektin attackiert wiederum andere Oberfl\u00e4chen als das Sojalektin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn Lektine sind die pflanzlichen Antik\u00f6rper gegen Fressfeinde wie Insekten, Pilze, Bakterien, Viren und auch uns Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr unsere Gesundheit spielen Lektine in Lebensmitteln allein deshalb eine gro\u00dfe Rolle, weil viele Lektine die Zubereitung von Kochen bis Verdauung nahezu unbeschadet \u00fcberstehen, denn daf\u00fcr wurden sie konstruiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wenn sie dann in unsere K\u00f6rper gelangen, attackieren sie dort die Gewebe, verursachen Entz\u00fcndungen, und st\u00f6ren die Organfunktion:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list colorback orange\">\n<li>Lektine interagieren mit den Oberfl\u00e4chen-Rezeptoren wei\u00dfer Blutk\u00f6rperchen und stimulieren sie zu \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Zellteilung.<\/li>\n\n\n\n<li>Das Weizenkeim-Lektin f\u00fchrt zu Darmerkrankung, Insulinresistenz und Vitamin-D-Mangel.<\/li>\n\n\n\n<li>Lektine der <a href=\"\/blog\/kartoffel-tomate-ersetzen\/\">Nachtschattengew\u00e4chse wie Tomate und Kartoffel<\/a> heften sich an Gelenke und sind Ausl\u00f6ser von Arthritis.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Modulation of immune function by dietary lectins in rheumatoid arthritis. Cordain et al. 2000. British Journal of Nutrition, PubMed ID: <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/10884708\/\">10884708<\/a>.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dein AB0 im Fadenkreuz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Nahrungslektine heften sich gezielt an die AB0-Antigene der Blutgruppen. Einige attackieren A, andere B, andere 0. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entsprechend deiner Blutgruppe bist du also unterschiedlich anf\u00e4llig f\u00fcr die aggressiven Lektine in deinen Lebensmitteln.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image gruen\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/lektine-gegen-blutgruppen-1.png\" alt=\"Schaubild: Lektine gegen AB0. Welche Lebensmittel solltest du meiden? \u00a9 Foodfibel.de\" class=\"wp-image-12984\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/lektine-gegen-blutgruppen-1.png 600w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/lektine-gegen-blutgruppen-1-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Lektine vieler Lebensmittel sind AB0-spezifisch. Aus diesem Grunde sollten diese Lebensmittel von Personen der jeweilige Blutgruppe gemieden werden. <br>Diese und weitere Lebensmittel f\u00fcr deine Blutgruppe findest du in der Foodfibel-App.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Beispiel der Blutgruppen zeigt, wie sehr die Ern\u00e4hrung mit deiner individuellen K\u00f6rperchemie verbunden ist. Doch neben der Gruppierung nach AB0 existieren noch weitere Faktoren, die das Gesamtbild deines biologischen Typs ausmachen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading gruenbox\">Typfaktor: Epigenetik<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was sind SNP Genvarianten?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein bestimmtes Gen kann bei verschiedenen Personen in jeweils unterschiedlichen Schreibweisen vorliegen. Der Grund: Gene unterscheiden sich von Person zu Person in ihrer Basenfolge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Gen-Sequenz GA<strong>TT<\/strong>CT kann ein T durch A ersetzt werden, so dass sich die abweichende Basenfolge GA<strong>TA<\/strong>CT ergibt. Dies wird als Punktmutation bezeichnet, oder auch Single Nucleotide Polymorphism, SNP, gesprochen: \u201eSnip\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">SNP Mutationen \u00e4ndern die Eigenschaften der Gene, ihrer Genprodukte und damit die Wirksamkeit und Aktivit\u00e4tsprofile der Proteine. So k\u00f6nnen Enzyme je nach SNP schneller und effektiver, oder langsamer und schw\u00e4cher werden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/kopf-gene-marker.png\" alt=\"Matrix von farbigen Gensequenzen bilden ein Gesicht. \u00a9 Olena Yepifanova 123rf.com.\" class=\"wp-image-5043\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/kopf-gene-marker.png 600w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/kopf-gene-marker-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Jeder Mensch hat rund 4-5 Millionen SNPs. Dies sind die Gen-Variationen, mit denen wir geboren werden und die uns ein Leben lang begleiten.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je nach Kontext kann dies von Vorteil oder Nachteil sein, wie wir am Beispiel von Leber- und Magentyp gesehen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch selbst SNPs mit eigentlich sch\u00e4dlicher Wirkung und Genvarianten f\u00fcr zu langsame Enzyme sind kein Schicksal, denn der K\u00f6rper kann damit umgehen und gezielt gegensteuern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von den rund 20.000 Genen des Menschen wirken n\u00e4mlich die wenigsten so absolut wie die AB0-Blutgruppe: Du bist Blutgruppe 0. Oder A. Oder B. Oder AB. Ein dazwischen gibt es nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die meisten anderen Gene sind dagegen sehr viel flexibler, denn sie k\u00f6nnen in ihrer St\u00e4rke reguliert werden. Durch einen \u201eLautst\u00e4rke-Regler\u201c am Gen-Anfang, der die Ableserate steuert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Epigenetik kann SNPs umgehen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Steuerung von Genen nennt sich \u201eEpi-Genetik\u201c (=\u00fcber die Genetik hinaus, \u00fcber den Genen stehend).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Epigenetisch gegensteuern bedeutet daher: Sind die Enzyme eines bestimmten SNPs zu langsam, so wird das Gen st\u00e4rker aufgedreht. Die hohe Anzahl der Enzyme kompensiert dann ihre schwache Leistung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie wenn du Musik auf deinem Recorder zu leise aufgenommen hast: Bei der Wiedergabe drehst du einfach die Lautst\u00e4rke h\u00f6her und kompensierst so die schwache Aufnahme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Epigenetik ist der Lautst\u00e4rkeregler f\u00fcr deine Gene. Und deine Epigenetik kannst du mit deinem Lebensstil, Umweltfaktoren und der Ern\u00e4hrung direkt beeinflussen, Stichwort \u201eNutrigenomik\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading gruenbox\">Nutrigenomik: Gene steuern durch Ern\u00e4hrung <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Steuerung der Gene durch Ern\u00e4hrung hei\u00dft Nutrigenomik und ist ein Prozess, den wir bereits lebenslang und gr\u00f6\u00dftenteils unbewusst durchf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn dein Leben, deine Lebensmittel, genauso wie Sport, Rauchen, Schlaf, Stress und Urlaub ver\u00e4ndern tagt\u00e4glich deine Genaktivit\u00e4ten. Im schlimmsten Fall werden stumme Krebsgene aktiviert, oder Krebs-Suppressorgene deaktiviert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Nutrigenomik werden Lebensmittel und N\u00e4hrstoffe aufgrund ihrer Wirkung auf bestimmte Gene gezielt eingesetzt, um dann im Rahmen von Therapie und Vorsorge Ern\u00e4hrungsempfehlungen auszusprechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So reguliert Omega-3 in fetthaltigem Kaltwasserfisch die PPAR Stoffwechselgene. Sulforaphan in Brokkoli f\u00f6rdert das GST Detoxgen. Zink in K\u00fcrbiskernen unterst\u00fctzt die Expression von SOD1 (Superoxid-Dismutase). EGCG in Gr\u00fcntee bremst Entz\u00fcndungsgen NF-\u03baB. Alpha-Linolens\u00e4ure in Waln\u00fcssen steuert SREBP1 im Fettstoffwechsel. [&#8230;]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entscheidend ist dabei die individuelle genetische Ausgangslage: Bereits starke Gen-Varianten d\u00fcrfen nicht \u00fcberstimuliert, schwache SNPs nicht weiter heruntergeregelt werden. Dieser individuelle Typansatz wird in der klassischen \u201egesund\/ungesund\u201c-Diskussion oft \u00fcbersehen &#8211; ist jedoch zentral f\u00fcr das Foodfibelkonzept.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ein Beispiel: Die Nutrigenomik von Zink<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genomischer Fingerabdruck anhand der 30 st\u00e4rksten Gen-Effekte f\u00fcr Zink:<\/p>\n\n\n\n<style>\n.img-dunkel img {\n  filter: brightness(0.98);\n}\n<\/style>\n\n\n<div class=\"wp-block-image img-dunkel\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"852\" height=\"926\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/nutrigenomik-zink-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23021\" style=\"width:600px\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/nutrigenomik-zink-1.jpg 852w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/nutrigenomik-zink-1-230x250.jpg 230w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/nutrigenomik-zink-1-736x800.jpg 736w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/nutrigenomik-zink-1-768x835.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Polardiagramm der Geneffekte von Makromineral Zink auf die Genexpression. <br>Agonist ist ein Gen-Aktivator. Antagonist ist ein Gen-Silencer.<br><br>Zing wirkt als Gen-Silencer f\u00fcr Entz\u00fcndungsregulatoren wie NOS1, COX2 und IL6.<br><br>Balkenst\u00e4rke = Evidenzlage. Quelle: Opus 23 Software.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Leben beginnt wie eine frisch gepresste Schallplatte. Zu Anfang sind deine Gene frisch gepr\u00e4gt, gestimmt und perfekt eingestellt. Der Klang ist sauber und klar. Doch \u00fcber die Jahre sammeln sich Staub und Kratzer auf der Platte und sie braucht dringend eine Reinigung: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Leberzellen werden Gene aktiv, die dort stumm sein sollten. Andere Gene verlieren an Aktivit\u00e4t und die Haarfarbe l\u00e4sst nach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Reinigung der Schallplatte erfolgt mit Hilfe von Epigenetik und Nutrigenomik, denn mittels Ern\u00e4hrung k\u00f6nnen wir positive Gene reaktivieren und sch\u00e4dliche Gene wieder abschalten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list colorback\">\n<li>Mit ausreichend Methylgruppen reparieren wir die Methylierung der DNA. Stumme Gene bleiben stumm und unerw\u00fcnschte Gene werden wieder ausgeschaltet. Stichwort: <a href=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/folsaeure-folat\/\">B12 und Folat<\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li>Zu schnelle Enzyme werden gebremst, indem wir mehr Auslastung und Konkurrenz-Substrate bereitstellen. Esse ich mehr Omega-3, kann am COX-Enzym weniger Omega-6 zu Entz\u00fcndungshormonen umgebaut werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Sind die Enzyme zu langsam, vermeide ich diese Konkurrenz. Will ich mehr Omega-3 f\u00fcr EPA und DHA, vermeide ich Omega-6 im Essen. So verk\u00fcrzt sich die Schlange vor dem COX und mehr Omega-3 kommt an die Reihe.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die 7 Hauptschalter<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt eine Vielzahl wichtiger Gene, doch nur sehr wenige Hauptakteure, die das gro\u00dfe Ganze steuern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben Blutgruppe oder Lebertyp z\u00e4hlen hierzu vor allem die sieben Regelkreise von Entgiftung bis Hormonstatus, die \u00fcber unsere Gesundheit befinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und auch hier sorgen SNP-Genvarianten f\u00fcr Abwechslung in unserer K\u00f6rperchemie und f\u00fcr weitere individuelle Marker:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list alternate\">\n<li><strong>MTHFR<\/strong> &#8211; Methylen-Tetrahydrofolat-Reduktase ist das zentrale Enzym der Methylierung und eng verbunden mit den Vitaminen B12 und Fols\u00e4ure. Methylierung ist an allen Prozessen der Epigenetik und Entgiftung beteiligt. Methylierung schaltet Gene aus und ein, und Methylierung entgiftet sch\u00e4dliches Homocystein zu Methionin. SNPs und Umweltfaktoren beeinflussen unser MTHFR und bewirken eine gest\u00f6rte Methylierung.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>DAO<\/strong> &#8211; D-Aminooxidase ist f\u00fcr den Abbau von Aminen verantwortlich und damit auch f\u00fcr den Histamin-Stoffwechsel von zentraler Bedeutung. Histamin ist der Entz\u00fcndungs-Botenstoff. Ein langsames DAO f\u00fchrt deshalb zu erh\u00f6htem Histamin, Allergien, Hautreizung und Entz\u00fcndungen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>COMT<\/strong> &#8211; Catechol-O-Methyltransferase steuert unsere Hormone Adrenalin und Dopamin, indem es diese Botenstoffe inaktiviert und dem Abbau zuf\u00fchrt. SNPs und Umweltfaktoren k\u00f6nnen COMT bremsen oder beschleunigen. Dies f\u00fchrt zu Dopamin-Dominanz oder -Mangel mit den Folgen von Antriebslosigkeit, Suchtgefahr, Kopfschmerz oder Angstzust\u00e4nden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>MAOA<\/strong> &#8211; Mono-Aminooxidase steuert den Serotonin-Abbau und entscheidet damit \u00fcber unsere Stimmungslagen. Ein langsames oder schnelles MAOA bewirkt zuviel oder zuwenig Serotonin und damit mentale Probleme, Schlafst\u00f6rungen oder Suchtpotential f\u00fcr Spiel, Tabak und Alkohol.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>GST<\/strong> &#8211; Glutathion-S-Transferase ist das Schl\u00fcsselenzym der Entgiftung und bestimmt, wieviel Glutathion dem K\u00f6rper zur Beseitigung von Umweltgiften und freien Radikalen zur Verf\u00fcgung steht. Die Folgen von Glutathionmangel reichen vom Ergrauen der Haare bis zu neurologischen Tics oder Autoimmunerkrankungen wie Diabetes und Schuppenflechte.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>NOS3<\/strong> &#8211; Stickoxidsynthase bildet das Gef\u00e4\u00dfhormon Stickoxid, das die Weitung der Blutgef\u00e4\u00dfe regelt. Ein Mangel zeigt sich im Blutdruck, schlechter Wundheilung und Typ2 Diabetes.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>PEMT<\/strong> &#8211; Phosphatidyl-Ethanolamin N-Methyltransferase ist nicht nur ein Zungenbrecher, sondern auch verantwortlich f\u00fcr den Zellbaustein P-Cholin und damit gesunde und intakte Zellw\u00e4nde und Gewebemembranen. Defizite im PEMT f\u00fchren zu Fettleber und Lebersch\u00e4den. Ein schwaches PEMT l\u00e4sst sich jedoch recht gut durch gezielte Ern\u00e4hrung und substratreiche Lebensmittel ausgleichen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sind Gentests \u00fcberhaupt sinnvoll? <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die genannten 7 Enzym- und Regelkreise sind eine Vielzahl von SNPs bekannt, die mittlerweile auch relativ einfach und kosteng\u00fcnstig durch DNA-Sequenzierung zu bestimmen sind. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/gentest-e1613036601645.jpg\" alt=\"Gentest, Basensequenz ablesen. Die Wissenschaftler untersuchten DNA-Gel, \u00a9 gopixa , #37239059 123rf.com .\" class=\"wp-image-3974\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Identifizierung einer Genvariante erlaubt R\u00fcckschl\u00fcsse auf das sp\u00e4tere Genprodukt. Das Ergebnis sagt jedoch gar nichts aus \u00fcber die Aktivit\u00e4t dieses Gens.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gentests und SNP-Analysen sind selten sinnvoll, denn sie geben keine Auskunft \u00fcber die Epigenetik oder die tats\u00e4chlichen Defizite.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beispielsweise brauche ich f\u00fcr die Beurteilung des MTHFR eines Rauchers keinen MTHFR-Gentest. Die Tatsache des Rauchens gen\u00fcgt bereits, um zu wissen, dass sein MTHFR kompromittiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insofern ist dein tats\u00e4chlicher Ist-Zustand wichtiger als das Ergebnis im Gentest. Und dieser ist sehr viel einfacher und verl\u00e4sslicher an deiner Problematik und Vorgeschichte abzulesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Foodfibel-Typbestimmung braucht daher keine Gentests, sondern orientiert sich an deinem Ist-Zustand. Dar\u00fcber hinaus zielen die Empfehlungen der App auf eine optimale Unterst\u00fctzung der \u201esieben Regelkreise\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum werden bei der Typbestimmung keine Laborparameter wie Mikrobiom, Gene, SNPs oder Tracking-Daten erfasst?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Foodfibel setzt auf eine biologisch fundierte Typisierung und tats\u00e4chlich relevante Aspekte, die deinen Typ pr\u00e4gen. Es geht nicht darum, alle Typeigenschaften aufzuz\u00e4hlen, sondern darum, deinen Typ anhand der typischen Merkmale zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Tybestimmung verzichtet bewusst auf die Erfassung von:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list alternate\">\n<li><strong>Mikrobiom-Tests:<\/strong> Das Mikrobiom ist \u00e4u\u00dferst dynamisch und ver\u00e4ndert sich mit jeder Mahlzeit. Momentaufnahmen sind daher wenig aussagekr\u00e4ftig &#8211; weder f\u00fcr die Erkennung deines Typs, noch f\u00fcr langfristige Ern\u00e4hrungsempfehlungen. Stattdessen konzentrieren wir uns auf stabile und grundlegende biologische Muster.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>SNPs (Gen-Variationen):<\/strong> W\u00e4hrend SNPs eine genetische Veranlagung zeigen, geben sie keine Auskunft \u00fcber den aktuellen Ist- und Aktivit\u00e4tszustand deiner Gene (Epigenetik). Denn der K\u00f6rper kann nachteilige SNPs &#8211; anders als bei Blutgruppe oder Sekretorstatus &#8211; mittels Genregulation kompensieren. Genauso drehst du am Duschhahn einfach auf Hei\u00df, wenn die Boilertemperatur nicht hoch genug ist. Ein schwaches DAO-Enzym oder MTHFR kann durch vermehrte Ablesung und Expression des Gens ausgeglichen werden. Probleme treten dann auf, wenn dieses Nachjustieren der Genexpression durch Ern\u00e4hrung oder Lebensstil gest\u00f6rt wird. F\u00fcr deine Gesundheit ist die Steuerung deiner Gene daher weitaus wichtiger als die blo\u00dfe Kenntnis einzelner SNPs. Aus diesem Grund betrachten wir in der Typisierung nicht deine genetischen Varianten, sondern analysieren deinen aktuellen Ist-Zustand (Symptome, K\u00f6rperreaktionen, Ph\u00e4notyp). Daraus leiten wir ab, wie deine Gene tats\u00e4chlich arbeiten, und k\u00f6nnen dann gezielt \u00fcber Ern\u00e4hrung optimieren (Nutrigenomik).<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Umfassende Tracking-Daten:<\/strong> Das reine Z\u00e4hlen von Kalorien oder Makros mag effektvoll erscheinen, \u00fcbersieht aber, dass jeder Stoffwechseltyp mit Kalorien und N\u00e4hrstoffen anders umgeht. Zumal am Morgen, am Abend, im Sommer, im Winter, krank, gesund, jung, alt. Wichtiger als das Kalorienz\u00e4hlen und Abwiegen von Lebensmitteln ist daher die Betrachtung der biologischen Wirkung von Lebensmitteln auf deinen individuellen Typ. Die Foodfibel hilft bei der Auswahl der richtigen Lebensmittel und den t\u00e4glichen Verzehrmengen, ohne dich mit zus\u00e4tzlichem Tracking zu belasten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Epigenotypen <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Blutgruppe, SNPs und Gene sind angeboren und damit unver\u00e4nderlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um trotzdem flexibel auf die aktuellen Verh\u00e4ltnisse von Umwelt und Nahrung zu reagieren, hat der Mensch ein System entwickelt, mit dem er seinen K\u00f6rper, Organe und Zellen feinjustieren und auf die Umwelt anpassen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei entsteht ein Satz an biologischen Epigenotypen, der den Genbestand wie Blutgruppe und SNPs an die jeweils aktuellen Bed\u00fcrfnisse anpasst. Sei es Nahrungsmangel, Krankheiten, genauso wie ein \u00dcberfluss an Nahrung und Gesundheit.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image darkergruen\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1471\" height=\"1100\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/epigenotypen-kreis-details.png\" alt=\"Schaubild: Die menschlichen Epigenotypen J\u00e4ger, Forscher, Siedler, Nomade, Krieger und Sammler. Mit den jeweiligen Faktoren: Biomarker, Epigenetik, Gene. \u00a9 Foodfibel.de\" class=\"wp-image-20841\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/epigenotypen-kreis-details.png 1471w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/epigenotypen-kreis-details-300x224.png 300w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/epigenotypen-kreis-details-1000x748.png 1000w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/epigenotypen-kreis-details-768x574.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Abbildung zeigt die h\u00e4ufigsten Merkmale und Biomarker der jeweiligen Epigenotypen. Diese ergeben sich aus der individullen Kombination von Genen und ihrer Epigenetik sowie aus der Summe von Blutgruppe, K\u00f6rperstatur und Lebertyp <a href=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/typbestimmung\">\u2794 siehe Typbestimmung<\/a>.  <br>Dabei sind abweichende Gene und Biomarker im Einzelfall durchaus m\u00f6glich &#8211; entscheidend ist das Gesamtbild aller Typeigenschaften.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die epigenetische und k\u00f6rperliche Grundpr\u00e4gung auf einen dieser Typen erfolgt in den ersten Lebensmonaten des Embryos &#8211; wenn sich entscheidet, welche Gene, wo und wie stark aufgedreht werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erleben Mutter und Kind in der Schwangerschaft dauerhaft Hunger, so wird die Epigenetik des Embryos entsprechend darauf eingestellt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list alternate\">\n<li>Es werden vermehrt Fettzellen angelegt, die Kalorien f\u00fcr schlechte Zeiten speichern. <\/li>\n\n\n\n<li>Zugleich werden die Fettzellen getrimmt, Blutzucker besonders gierig aufzusaugen.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Stoffwechsel wird auf Sparflamme gedreht um Energie zu sparen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Verdauung wird darauf eingestellt, alles an Kalorien aus der Nahrung aufzunehmen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Folge ist der sogenannte \u201eSammler-Typ&#8220; (Ayurveda-Typ Kapha). Er ist an den Mangel angepasst und kommt am besten durch die Hungersnot.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Zeiten reich an Nahrung wird seine Epigenetik jedoch zu einem Problem, weil der sparsame Stoffwechsel und die effiziente Kalorienverwaltung die Fettspeicher f\u00fcllen, und \u00dcbergewicht und Fettpolster bewirken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Weitere embryonale epigenetische Anpassungen an innere und \u00e4u\u00dfere Umst\u00e4nde:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list alternate\">\n<li>In Zeiten von Seuchen und Krankheit wird das Immunsystem besonders scharf eingestellt. Dieser Epigenotyp ist dann nahezu immun gegen Keime und Erreger. Aber auch besonders anf\u00e4llig f\u00fcr Allergien und Autoimmunkrankheiten. Besonders stark ausgepr\u00e4gt beim J\u00e4gertyp.<\/li>\n\n\n\n<li>Personen mit dem Gen f\u00fcr Nicht-Sekretor (SE) fehlen die Immun-Antigene in K\u00f6rpersekreten. Ihr Immunsystem wird daher ebenfalls besonders scharf gestellt, sodass Keime wenig Chancen haben. Aber auch hier k\u00f6nnen dann \u00dcberreaktionen und Allergien das Leben schwer machen. Dies ist der Forscher-Typ (h\u00e4ufig Ayurveda-Typ Pitta und Vata).<\/li>\n\n\n\n<li>Ohne von au\u00dfen durch Hunger und Krisen bedr\u00e4ngt zu werden, entsteht ein Epigenotyp, der sich ein tolerantes Immunsystem leisten kann. Der Kalorien und Gesundheit als gegeben und die Umwelt als willkommene Ressource betrachtet und nutzt. Dies sind die Epigenotypen Siedler und Nomade (h\u00e4ufig Ayurveda-Typ Vata).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Variabilit\u00e4t der Epigenotypen macht den Menschen auch in Zeiten von Hunger und Seuchen \u00fcberlebensf\u00e4hig. Er gedeiht in hei\u00dfer W\u00fcste und arktischer K\u00e4lte. Er besiedelt die tropischen Urw\u00e4lder und urbanen Metropolen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Konzept von verschiedenen K\u00f6rpertypen und einer typgerechten Ern\u00e4hrung ist nicht neu. Denn bereits im Ayurveda steht der biologische Typ des Menschen im Mittelpunkt von Therapie und Empfehlungen zur Ern\u00e4hrung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dein Typ. Deine&nbsp;Biologie. Deine&nbsp;Ern\u00e4hrung.<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dein biologischer Typ ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis von Evolution, epigenetischer Pr\u00e4gung und deiner ganz pers\u00f6nlichen Biochemie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Foodfibel-App \u00fcbersetzt diese Biologie in deinen Alltag &#8211; mit einem vollst\u00e4ndigen Ern\u00e4hrungsprogramm, das genau auf deinen Typ zugeschnitten ist.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/einfach-gesund-essen-app\/\">Zur Foodfibel-App<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:90px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div id=\"autor-block\" class=\"wp-block-group testimonial-block\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image is-style-rounded\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"247\" height=\"247\" src=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/frank_lewecke.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17822\" style=\"aspect-ratio:1;object-fit:cover;width:100px\" srcset=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/frank_lewecke.jpg 247w, https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/frank_lewecke-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) calc(100vw - 50px), (max-width: 767px) calc(100vw - 70px), (max-width: 991px) 429px, (max-width: 1199px) 637px, 354px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:3px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left testimonial-name wp-block-paragraph\"><strong>Autor:<\/strong> Dipl. Biol. Frank Lewecke<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:3px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frank Lewecke ist Diplom-Biologe, Gr\u00fcnder und Autor von Foodfibel.de.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Biologie-Studium an der Universit\u00e4t Bayreuth und als Doktorand an der Uniklinik Erlangen-N\u00fcrnberg verhelfe ich Menschen heute als freier Autor und Berater zu mehr Gesundheit und Lebensfreude.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Foodfibel-App verbinde ich funktional-medizinische Grundlagen mit innovativen Konzepten aus Forschung und Naturheilkunde. Im Fokus steht dabei der gezielte Einsatz von typgerechter Ern\u00e4hrung und biologischen Erkenntnissen im Alltag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vita &#8211;<\/strong> Geboren 1966 in G\u00fctersloh. 1986 Biologie-Studium an der Universit\u00e4t Bayreuth. 1989 Vordiplom in Biologie und Physiologie. 1993 Biologie-Diplom in Genetik, Mikrobiologie, chemischer \u00d6kologie und Toxikologie. 1994 Doktorand im DFG Graduiertenkolleg an der medizinischen Klinik der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg. 1995 Freiberuf, Publikationen, Fortbildungen, Ayurveda. 2016 Gr\u00fcndung der Foodfibel. 2018 Entwickler der Foodfibel App.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Radio Live-Talk:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/audio\/podcast-bayernplus-1904.mp3\">Frank Lewecke zu gesunder Ern\u00e4hrung.<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Anbeginn ist die Verf\u00fcgbarkeit von Nahrung entscheidend f\u00fcr das \u00dcberleben. Und seit Anbeginn waren auch die Hominiden, Menschen, die J\u00e4ger und Sammler der Steinzeit, von Hunger bedroht. Und f\u00fcr viele Menschen ist Hunger durch Armut, K\u00e4lte und Missernten bis heute ein realer Teil ihres Lebens. Wir Menschen a\u00dfen, was den Hunger stillte. Wir sammelten &#8230;<\/p>\n<a href=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/\" class=\"read-more-link\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a>","protected":false},"author":1,"featured_media":23025,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"no","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[108,77,110,4,92,113,114],"class_list":["post-739","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-blutgruppe","tag-epigenetik","tag-ernaehrungsplan","tag-leber","tag-lektine","tag-palaeo","tag-superfood","penguin-post","penguin-post-not-sticky"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Gene und Epigenetik: Typ-Faktoren f\u00fcr den optimalen Ern\u00e4hrungsplan - Foodfibel<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Gesunde Ern\u00e4hrung ist typgerecht und basiert auf der individuellen Typbestimmung anhand deiner Blutgruppe, Epigenetik, Vertr\u00e4glichkeiten und Leberfunktion.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gene und Epigenetik: Typ-Faktoren f\u00fcr den optimalen Ern\u00e4hrungsplan - Foodfibel\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Gesunde Ern\u00e4hrung ist typgerecht und basiert auf der individuellen Typbestimmung anhand deiner Blutgruppe, Epigenetik, Vertr\u00e4glichkeiten und Leberfunktion.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Foodfibel\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/foodfibel\" \/>\n<meta property=\"article:author\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/foodfibel\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2018-10-10T15:45:18+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-05-09T15:30:09+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/zellteilung.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"896\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Frank Lewecke\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@foodfibel\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@foodfibel\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Frank Lewecke\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"30\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/typgerechte-ernaehrung\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/typgerechte-ernaehrung\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Frank Lewecke\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/f894858aba346194c79d2e090ab148be\"},\"headline\":\"Gene und Epigenetik: Typ-Faktoren f\u00fcr den optimalen Ern\u00e4hrungsplan\",\"datePublished\":\"2018-10-10T15:45:18+00:00\",\"dateModified\":\"2026-05-09T15:30:09+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/typgerechte-ernaehrung\\\/\"},\"wordCount\":5168,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/typgerechte-ernaehrung\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/10\\\/zellteilung.jpg\",\"keywords\":[\"Blutgruppe\",\"Epigenetik\",\"Ern\u00e4hrungsplan\",\"Leber\",\"Lektine\",\"Pal\u00e4o\",\"Superfood\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/typgerechte-ernaehrung\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/typgerechte-ernaehrung\\\/\",\"name\":\"Gene und Epigenetik: Typ-Faktoren f\u00fcr den optimalen Ern\u00e4hrungsplan - Foodfibel\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/typgerechte-ernaehrung\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/typgerechte-ernaehrung\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/10\\\/zellteilung.jpg\",\"datePublished\":\"2018-10-10T15:45:18+00:00\",\"dateModified\":\"2026-05-09T15:30:09+00:00\",\"description\":\"Gesunde Ern\u00e4hrung ist typgerecht und basiert auf der individuellen Typbestimmung anhand deiner Blutgruppe, Epigenetik, Vertr\u00e4glichkeiten und Leberfunktion.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/typgerechte-ernaehrung\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/typgerechte-ernaehrung\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/typgerechte-ernaehrung\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/10\\\/zellteilung.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/10\\\/zellteilung.jpg\",\"width\":1200,\"height\":896},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/typgerechte-ernaehrung\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Gene und Epigenetik: Typ-Faktoren f\u00fcr den optimalen Ern\u00e4hrungsplan\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/\",\"name\":\"Foodfibel\",\"description\":\"Gesundheit und Ern\u00e4hrungstherapie\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/#organization\",\"name\":\"Foodfibel\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/05\\\/cropped-website-logo-36.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/05\\\/cropped-website-logo-36.png\",\"width\":100,\"height\":100,\"caption\":\"Foodfibel\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/foodfibel\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/foodfibel\",\"https:\\\/\\\/www.instagram.com\\\/frank_lewecke\\\/\",\"https:\\\/\\\/t.me\\\/foodfibel\",\"https:\\\/\\\/de.pinterest.com\\\/foodfibel\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.foodfibel.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/f894858aba346194c79d2e090ab148be\",\"name\":\"Frank Lewecke\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/6bea4dd2dadd1231f893f14d10887c35fcf85a3655cb53a1bddc8b50a8df2742?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/6bea4dd2dadd1231f893f14d10887c35fcf85a3655cb53a1bddc8b50a8df2742?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/6bea4dd2dadd1231f893f14d10887c35fcf85a3655cb53a1bddc8b50a8df2742?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Frank Lewecke\"},\"description\":\"Frank Lewecke ist Diplom-Biologe, Gr\u00fcnder und Autor von Foodfibel.de. Als Ern\u00e4hrungstherapeut gilt sein Augenmerk der Gesundung von Menschen durch funktionale Medizin und typgerechte Ern\u00e4hrung. Biologie-Studium an der Universit\u00e4t Bayreuth. 1989 Vordiplom in Biologie und Physiologie. 1993 Biologie-Diplom in Genetik, Mikrobiologie, chemischer \u00d6kologie und Toxikologie. 1994 Doktorand im DFG Graduiertenkolleg an der medizinischen Klinik der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg. 1995 Freiberuf, Publikationen, Fortbildungen, Ayurveda. 2016 Gr\u00fcndung der Foodfibel. 2018 Entwickler der Foodfibel App. Im Radio Live-Talk: Frank Lewecke zu gesunder Ern\u00e4hrung.\",\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/foodfibel\",\"https:\\\/\\\/www.pinterest.de\\\/foodfibel\",\"https:\\\/\\\/de.wikipedia.org\\\/wiki\\\/Frank_Lewecke\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Gene und Epigenetik: Typ-Faktoren f\u00fcr den optimalen Ern\u00e4hrungsplan - Foodfibel","description":"Gesunde Ern\u00e4hrung ist typgerecht und basiert auf der individuellen Typbestimmung anhand deiner Blutgruppe, Epigenetik, Vertr\u00e4glichkeiten und Leberfunktion.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Gene und Epigenetik: Typ-Faktoren f\u00fcr den optimalen Ern\u00e4hrungsplan - Foodfibel","og_description":"Gesunde Ern\u00e4hrung ist typgerecht und basiert auf der individuellen Typbestimmung anhand deiner Blutgruppe, Epigenetik, Vertr\u00e4glichkeiten und Leberfunktion.","og_url":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/","og_site_name":"Foodfibel","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/foodfibel","article_author":"https:\/\/www.facebook.com\/foodfibel","article_published_time":"2018-10-10T15:45:18+00:00","article_modified_time":"2026-05-09T15:30:09+00:00","og_image":[{"width":1200,"height":896,"url":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/zellteilung.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Frank Lewecke","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@foodfibel","twitter_site":"@foodfibel","twitter_misc":{"Verfasst von":"Frank Lewecke","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"30\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/"},"author":{"name":"Frank Lewecke","@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/#\/schema\/person\/f894858aba346194c79d2e090ab148be"},"headline":"Gene und Epigenetik: Typ-Faktoren f\u00fcr den optimalen Ern\u00e4hrungsplan","datePublished":"2018-10-10T15:45:18+00:00","dateModified":"2026-05-09T15:30:09+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/"},"wordCount":5168,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/zellteilung.jpg","keywords":["Blutgruppe","Epigenetik","Ern\u00e4hrungsplan","Leber","Lektine","Pal\u00e4o","Superfood"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/","url":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/","name":"Gene und Epigenetik: Typ-Faktoren f\u00fcr den optimalen Ern\u00e4hrungsplan - Foodfibel","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/zellteilung.jpg","datePublished":"2018-10-10T15:45:18+00:00","dateModified":"2026-05-09T15:30:09+00:00","description":"Gesunde Ern\u00e4hrung ist typgerecht und basiert auf der individuellen Typbestimmung anhand deiner Blutgruppe, Epigenetik, Vertr\u00e4glichkeiten und Leberfunktion.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/zellteilung.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/zellteilung.jpg","width":1200,"height":896},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/typgerechte-ernaehrung\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Gene und Epigenetik: Typ-Faktoren f\u00fcr den optimalen Ern\u00e4hrungsplan"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/#website","url":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/","name":"Foodfibel","description":"Gesundheit und Ern\u00e4hrungstherapie","publisher":{"@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/#organization","name":"Foodfibel","url":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/cropped-website-logo-36.png","contentUrl":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/cropped-website-logo-36.png","width":100,"height":100,"caption":"Foodfibel"},"image":{"@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/foodfibel","https:\/\/x.com\/foodfibel","https:\/\/www.instagram.com\/frank_lewecke\/","https:\/\/t.me\/foodfibel","https:\/\/de.pinterest.com\/foodfibel"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/#\/schema\/person\/f894858aba346194c79d2e090ab148be","name":"Frank Lewecke","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/6bea4dd2dadd1231f893f14d10887c35fcf85a3655cb53a1bddc8b50a8df2742?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/6bea4dd2dadd1231f893f14d10887c35fcf85a3655cb53a1bddc8b50a8df2742?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/6bea4dd2dadd1231f893f14d10887c35fcf85a3655cb53a1bddc8b50a8df2742?s=96&d=mm&r=g","caption":"Frank Lewecke"},"description":"Frank Lewecke ist Diplom-Biologe, Gr\u00fcnder und Autor von Foodfibel.de. Als Ern\u00e4hrungstherapeut gilt sein Augenmerk der Gesundung von Menschen durch funktionale Medizin und typgerechte Ern\u00e4hrung. Biologie-Studium an der Universit\u00e4t Bayreuth. 1989 Vordiplom in Biologie und Physiologie. 1993 Biologie-Diplom in Genetik, Mikrobiologie, chemischer \u00d6kologie und Toxikologie. 1994 Doktorand im DFG Graduiertenkolleg an der medizinischen Klinik der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg. 1995 Freiberuf, Publikationen, Fortbildungen, Ayurveda. 2016 Gr\u00fcndung der Foodfibel. 2018 Entwickler der Foodfibel App. Im Radio Live-Talk: Frank Lewecke zu gesunder Ern\u00e4hrung.","sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/foodfibel","https:\/\/www.pinterest.de\/foodfibel","https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frank_Lewecke"]}]}},"modified_by":"Frank Lewecke","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=739"}],"version-history":[{"count":31,"href":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/739\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23051,"href":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/739\/revisions\/23051"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23025"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.foodfibel.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}