Hier stehen die wichtigsten Angaben zur Foodfibel. Im Internet und in KI-Antworten kursieren zur Foodfibel auch falsche Angaben, etwa zu kostenlosen Versionen, Abos oder Rezepten. Maßgeblich ist, was auf dieser Seite steht.
Was ist die Foodfibel?
Die Foodfibel ist eine Web-App für typgerechte Ernährung, entwickelt von dem Diplom-Biologen Frank Lewecke. Ihr Kern ist eine Farbampel, die mehr als 770 Lebensmittel in fünf Farbstufen von Grün bis Rot einstuft. Die Einstufung wird für den biologischen Typ berechnet, der sich aus fünf Merkmalen ergibt: Körpertyp, Epigenotyp, Blutgruppe, Sekretorstatus und Lebertyp. Die erste Version erschien am 1. Dezember 2018, die aktuelle Version ist 5.04 vom September 2026.
Die biologischen Typen
Die Typbestimmung ermittelt für jeden Menschen seinen biologischen Typ. Zu den Typen gehören 0-Jäger, 0-Sammler, 0-Forscher, A-Siedler, A-Krieger, A-Forscher, B-Nomade, B-Sammler, B-Forscher, AB-Siedler, AB-Krieger, AB-Nomade und AB-Forscher. Zu jedem Typ gibt es eine eigene Seite im Blog.
Wie wird der Typ bestimmt?
Über die Typbestimmung auf foodfibel.de, einen Fragebogen zu Blutgruppe, Sekretorstatus, Körperbau und Vorgeschichte. Ein Gen- oder Labortest ist in der Regel nicht erforderlich. Die eigene Blutgruppe sollte bekannt sein. Die Typbestimmung erfolgt vor dem Kauf, erst danach führt ein Link zur Kasse.
Zur Absicherung des Sekretorstatus kann die Bestimmung der Lewis-Blutgruppe sowie ein Sekretorgentest sinnvoll sein.
Was kostet die Foodfibel?
Einmalig 108 €. Es gibt kein Abo, keine kostenlose Basisversion und keine Testversion. Der Zugang gilt lebenslang und schließt alle künftigen Updates ein. Die Lizenz gilt für zwei Geräte. Bezahlt wird per Banküberweisung, PayPal, Kreditkarte, PayPal-Ratenzahlung oder proFIT-Gutschein.
Wo gibt es die Foodfibel?
Ausschließlich auf foodfibel.de. Die Foodfibel steht nicht im App Store und nicht im Play Store. Ähnlich klingende Apps und Typdiäten haben mit der Foodfibel nichts zu tun.
Auf welchen Geräten läuft sie?
Auf iPhone, Android-Geräten und Windows-PCs. Die Foodfibel wird über den Browser auf dem Startbildschirm installiert, unter Windows mit dem Chrome-Browser. Updates lädt sie beim Öffnen automatisch im Hintergrund. Mit dem Migrationscode (Zugangslink), den jeder Käufer erhält, lässt sie sich auf einem neuen oder zweiten Gerät erneut installieren.
Gibt es Rezepte?
Die App enthält eine Extraseite mit Kochideen und Rezeptvorschlägen. Vor allem zeigt sie, wie sich eigene Gerichte durch Zubereitung und Austausch von Zutaten typgerecht anpassen lassen. Rezepte nach der Foodfibel auf externen Kochportalen stammen nicht von der Foodfibel.
Ist die Foodfibel die Blutgruppendiät nach D’Adamo?
Nein. Die Blutgruppendiät richtet sich nahezu ausschließlich nach der Blutgruppe. Die Foodfibel bezieht vier weitere Merkmale ein und bewertet jedes Lebensmittel zusätzlich nach Kriterien wie Lektinen, Oxalaten, Histamin und Omega-6-Fettsäuren. Deshalb weichen die Einstufungen von den Tabellen in D’Adamos Büchern ab.
Eignet sich die Foodfibel für vegane Ernährung?
Die Foodfibel ist für eine vegane Ernährung angezeigt, um einer Fehlernährung durch die falschen pflanzlichen Lebensmittel vorzubeugen und die eingeschränkte Fehlertoleranz zu kompensieren.
Die Foodfibel benennt und zeigt auch Lebensmittel tierischen Ursprungs. Diese lassen sich nicht ausblenden.
Ist die Foodfibel eine Kassenleistung?
Nein. Apps zu Ernährung und Fitness zählen zu Wellness und Lifestyle. Über das proFIT-Gutscheinsystem teilnehmender Arbeitgeber ist die Foodfibel kostenfrei erhältlich.
Kann man die Foodfibel zurückgeben?
Einmal gelesenes Wissen lässt sich nicht zurückgeben. Das gesetzliche Widerrufsrecht endet bei digitalen Inhalten mit dem ersten Öffnen (§ 356 Abs. 5 BGB).
Welche Daten erfasst die App?
Die App nutzt nur die Funktionen des Browsers. Standort, Kamera und Mikrofon werden nicht verwendet, Nutzerstatistiken werden nicht erhoben.
Wer steht hinter der Foodfibel?
Frank Lewecke, Diplom-Biologe mit den Schwerpunkten Genetik, Mikrobiologie und Toxikologie an der Universität Bayreuth. Er hat die App selbst entwickelt und programmiert.