Chronische Infektionen erkennen und ausheilen

Der Gedanke an unerwünschte Organismen, die in unserem Darm und Körper leben, ist eine befremdliche und unschöne Vorstellung, die wir am liebsten gar nicht weiter vertiefen möchten, und die aus genau diesem Grunde selbst von Ärzten und Therapeuten häufig übersehen wird.

Der menschliche Körper lebt in Symbiose mit zahlreichen Mikroorganismen, die ihn mit wichtigen Nährstoffen versorgen, und die unsere Haut in Verdauung und Atemwegen zudem vor schädlichen Organismen schützen.

Allerdings sind unsere Nahrung und unsere Körpergewebe auch für zahlreiche parasitische Mikro- und Makroorganismen eine attraktive Nahrungsressource.

Zu diesen Parasiten zählen insbesondere:

  • Würmer wie Nematoden, Leberegel oder Fuchsbandwurm, die unseren Darm und inneren Organe befallen und schädigen.
  • Protozoen. Einzellige Organismen wie Amöben, Toxoplasma, Malaria oder Giardien.
  • Bakterien. Hier vor allem die Mycobakterien Tuberculosis und Lepra sowie die spiralförmigen Spirochäten: Borrelien, Babesien, Bartonellen, Syphilis, sowie Pesterreger Yersinia.
  • Pilze und Hefen wie Candida.
  • Invasive und endogene Viren. Also Viren, die uns neu infizieren. Oder stumme Viren, die bereits Teil unseres Genoms sind und im Lebensverlauf aktiviert werden.
Mikrobielle Parasiten. Mikroskop-Fotos von Rundwurm, Toxoplsama, Giardia, Borrelien, Hefe Candida, Herpes Virion.
Nach Schätzung von Medizinern sind in Deutschland rund 30 % aller Krankheiten und Beschwerden in der Arztpraxis durch Parasitosen bedingt, ohne dass diese diagnostiziert oder als Ursache in Betracht gezogen werden.

In westlichen Ländern ist die Diagnose und Untersuchung auf Parasiten selten ein Thema. Darum ist die Dunkelziffer für unentdeckte Parasitosen bei uns besonders hoch. In östlichen Ländern wie Russland ist es dagegen üblich, Schulkinder am Ende der Schulferien stets auf Parasiten hin zu untersuchen.

Darüber hinaus sind die Parasiten außerhalb des Körpers nur schwer nachzuweisen:

Bestimmte Würmer sterben und zerfallen bereits innerhalb von 15 Minuten nach Verlassen des Körpers. Die Untersuchung einer Stuhlprobe dauert jedoch Tage. Bis die Probe aus der Arztpraxis das Labor erreicht hat, ist häufig kaum oder kein Wurm mehr nachweisbar.

Bakterien und Viren lassen sich in Labor und Brutschrank zumeist gar nicht vermehren. Sie sind damit unsichtbar und galten daher bis in die Gegenwart als nicht-vorhanden. Erst mit neuer Technik und PCR sind wir heute in der Lage, eine Vielzahl bisher unsichtbarer Parasiten nachzuweisen. Sie finden sich im Stuhl, in Körpergeweben, Tumoren sogar in Hirnarealen.

Auch im Urin lassen sich Parasiten mithilfe von PCR nachweisen. Allerdings nur, wenn die Parasiten zuvor durch eine Tiefenmassage aus ihren Siedlungsorten in Körpergeweben mobilisiert wurden.

Insofern ist damit zu rechnen, dass eine Vielzahl bisheriger Autoimmunkrankheiten oder Krankheiten unklarer Ursache in Zukunft bestimmten Parasitosen zugeordnet werden können. So hielt man Morbus Crohn lang Zeit für eine reine Autoimmunkrankheit. Heute wissen wir, dass es sich um eine Infektion mit Mycobacterium und der Hefe Debaryomyces handelt.

Gefördert werden chronische Parasitosen aber nicht nur durch ein geschwächtes Immunsystem, sondern häufig auch durch einen Mangel an Magensäure, der dafür sorgt, dass Parasiten, Eier und Zysten den Darm sowie Körpergewebe unbeschadet erreichen.

Zur Stärkung der Magensäure empfiehlt sich daher:

  1. Essen und Mahlzeiten im Sitzen und in entspannter Athmosphäre
  2. Säurehelfer wie Betain-HCl zu Mahlzeiten
  3. eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B6, bzw. B-Komplex
  • Die Einnahme von Säureblockern ist dagegen kontraproduktiv und fördert Parasitosen.

Ein Münchener Arzt berichtet aus seiner Praxis:

Toxoplasmose

Experten des RKI gehen davon aus, dass in Deutschland rund 50 % der Bevölkerung mit Toxoplasma gondii infiziert sind. Insofern sind Infektionen mit Toxoplama von besonders hoher Relevanz, vor allem wenn es um die Ursache von gesundheitlichen Beschwerden geht.

Toxoplasmen sind einzellige, bogenförmige Kleinsttiere, Protozoen, und eng verwandt mit dem Malaria-Erreger.

Toxoplasmen leben in Hauskatzen, Wild- und Großkatzen. Um von dort weitere Katzen zu infizieren, müssen Sie zunächst Beutetiere als Zwischenwirte infizieren, die dann wiederum von Katzen gefressen werden, um so den Kreis zu schließen.

Als Zwischenwirte dienen dabei in erster Linie Nagetiere und Mäuse, die sich an Wasser, Boden und Pflanzenteilen infizieren, der mit Katzenkot und -urin kontaminiert ist.

Großkatzen werden dagegen durch infizierte Beutetiere wie Zebras oder Antilopen angesteckt.

Foto: Löwe,© Ray Grau
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Der Mensch und Primaten lebten stets in Nähe zu Großkatzen und zählen zu ihren Beutetieren. Wir sind daher natürliche Zwischenwirte von Toxoplasma gondii.

Das primäre Ziel von Toxoplasma besteht darin, sicherzustellen, dass der Zwischenwirt auch tatsächlich von der Katze gefressen wird. Dies erreicht der Parasit, indem er das Verhalten des Wirtes verändert, durch Proteine, Botenstoffe und Hormone, aber auch durch direkten Befall des Gehirns.

Der Wirt verliert die Angst und das Gefühl für Gefahr und Risiken. Zugleich werden Infizierte weniger aktiv und langsamer. Sie entwickeln Depressionen, eine Lebens-Unlust und werden todesmutig.

Infizierte Mäuse entwickeln sogar eine Vorliebe für den Geruch von Katzen, suchen diese, und tanzen um sie herum.

Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Menschen: Das Verhalten infizierter Menschen erscheint zunehmend irrational und mündet in diagnostische Zustände von Konzentrationsdefiziten, ADHS, Autismus, emotionalen Ausbrüchen, bipolaren Störungen, Depression, bis hin zum Suizid.

Dies wird häufig begleitet von körperlichen Symptomen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen oder Hautausschlag. Denn der Parasit siedelt nicht nur in Darm und Bauchraum, sondern kann die verschiedensten Körpergeweben befallen und sich dort vermehren.

Wie erfolgt die Infektion mit Erregern und Parasiten?

Das Gefahrendreieck im Gesicht

Nase und Mundwinkel bilden anatomisch eine Risikozone, denn die dortigen Venen besitzen keine Klappen und führen direkt in die Hauptvene Sinus cavernosus an der Schädelbasis.

Wer in diesem Dreieck einen Pickel/Entzündung ausdrückt, eröffnet Bakterien wie Staphylokokken einen direkten Weg ins Gehirn.

Porträt einer jungen Frau, auf deren Gesicht ein rotes Dreieck den Bereich zwischen Nasenrücken und Mundwinkeln markiert - das sogenannte Gefahrendreieck, eine anatomische Risikozone mit direkter venöser Verbindung zur Schädelbasis. © Foodfibel
Risikozone Gesichtsmitte: Die klappenlosen Venen im „Gefahrendreieck“ drainieren retrograd in die Hirnvenen. Eine lokale Infektion kann so zur Sinusvenenthrombose oder Meningitis führen.

Wie also mit Verletzungen, Entzündungen und Pickeln im Risikodreick umgehen?

  • Offene Wunden sofort mit Alkohol oder Wasserstoffperoxid reinigen und mit Jodlösung versiegeln.
  • Pickel und tiefere Gewebeentzündungen niemals ausdrücken – das verteilt den Infektionsherd häufig in umliegendes Gewebe, Kapillaren und Venen.
  • Wirksamer und sicherer: lokale Hitzeanwendung mit einem elektrischen Mückenstift (Thermospot) direkt auf den Entzündungsherd – kombiniert mit einem Tropfen Jodlösung. Die Hitze tötet Keime vor Ort ab, ohne sie zu verteilen.

Parasiten

Wurmparasiten infizieren den Menschen mithilfe Ihrer Eier und Zysten. Diese befinden sich auf Grüngemüse, Salaten, Rohkost, die nur unzureichend abgewaschen oder abgekocht wurden.

Auch rohes Fleisch wie Mett, Tartar, Salami oder Sushi kann zahlreiche Parasiten übertragen, insbesondere Würmer, Protozoen und Bakterien.

Der enge Kontakt mit Tieren führt ebenfalls häufig zu Parasitosen: Katzenhalter sind zu einem hohen Prozentsatz mit Toxoplasma infiziert.

Katzen übertragen ebenfalls die Bartonellen der Katzenkratzkrankheit. Hier kratzen Katzen ihre Halter und geben so die Erreger weiter.

Foto: Zecke auf Haut, © Erik Karits
erik_karits, Unsplash.com
Bisse und Stiche von Zecken, Insekten, Mücken oder Wanzen geben Speichelsekret in die Wunde, um die Wundheilung und Blutgerinnung zu verhindern. Dieser Speichel ist reich an Mikroorganismen, die dann auch den Menschen infizieren.

Bekannt ist die Malaria, durch Mücken übertragen. Allerdings können Insektenbisse und -stiche auch zahlreiche andere Parasiten übertragen. So werden Spirochäten und Borrelien nicht nur von Zecken, sondern auch von allen anderen Insekten und Gliedertieren übertragen.

Wie erkenne ich eine Parasitose?

Der Nachweis von mikrobiellen Parasiten folgt einem erhöhten Risiko und dem Auftreten von tatsächlichen Symptomen und Beschwerden.

Ein erhöhtes Risiko auf Parasitose besteht..

wenn eine oder mehrere der folgende Punkte zutreffen:

  • Ich wurde im Verlauf meines Lebens mehrfach von Zecken, Mücken, Wanzen, Insekten oder sonstigen Gliedertieren gebissen oder gestochen.
  • Ich wurde von einem Tier gebissen (Katze, Hund, Affe, Ratte u.a.).
  • Ich habe Reisen in Tropenländer unternommen.
  • Ich habe Katze oder Hund als Haustier.
  • Meine Katze oder mein Hund halten sich regelmäßig im Freien auf.
  • Ich komme häufig in Kontakt mit Kot und Urin von Katze, Hund, Maus, Ratte.
  • Ich esse Rohkost, Salate, sowie rohes Fleisch wie Mett oder Sushi.
  • Ich esse meine Gemüse zumeist ungeschält.
  • Ich verwende Rohkost und Wildkräuter in meinen Smoothies.
  • Ich esse in der Gastronomie Salate, Rohkost, rohes Fleisch oder rohen Fisch.
  • Ich esse Wildfrüchte, Obst und Beeren direkt in Wald und Natur, ohne Abzuwaschen.
  • Bei mir wurde eine hohe Belastung mit Schadmetallen Aluminium, Blei, Quecksilber festgestellt. Parasiten nutzen diese Metalle als Schutz gegen Immunzellen. Gleichzeitig schwächen diese Metalle das Immunsystem als Ganzes. Dies erlaubt den Parasiten sich dauerhaft einzunisten.
  • Meine Impfstoffe enthielten Thiomersal oder Aluminium Impfverstärker.
  • Ich verwende Aluminiumgeschirr.

Ein Verdacht auf Parasitose erhärtet sich..

wenn eines oder mehrere der folgenden Symptome zutreffen:

  • Trotz Umstellung auf typgerechte Ernährung und ausreichender Versorgung mit Mikronähstoffen (s. Rubrik : „Täglich“), bestehen auch nach 3 Monaten immer noch gesundheitliche Beschwerden.
  • Trotz guter Ernährung und Kalorienzahl kann ich kein Gewicht zunehmen. Nach Mahlzeiten fühle ich mich selten satt.
  • Ich fühle mich häufig schlapp, energie- und antriebslos.
  • Ich leide an Darmbeschwerden und Blähungen.
  • Ich leide an Lebensmittel-Unverträglichkeiten, z.B. für Fruktose oder Histamin.
  • Nach Bissen oder Stichen von Insekten waren Quaddeln, Schwellungen, Rötungen, Schmerzen oder sogar eine Behandlung mit Antibiotika notwendig.
  • Ich bin auf Tropenreisen oder direkt im Anschluss im Bereich Magen, Darm oder an Fieber erkrankt.
  • Ich zeige eine Veränderung in Verhalten und Persönlichkeit. Parasiten wie Toxoplasma befallen das Gehirn und ändern das Verhalten des Wirtes. Direkt durch den Parasiten, oder über entzündliche Abwehrprozesse im Gehirn.
  • Ich wirke vermehrt irrational, risikofreudig, aufbrausend und unausgeglichen.
  • Bei mir wurde Autismus, ADHS diagnostiziert.
  • Ich erhalte immer wieder neue Punkte in Flensburg.
  • Bei mir wurden Tumorerkrankungen oder Autoimmunkrankheiten wie Rheuma, Arthritis, Morbus Crohn, Alzheimer, Parkinson diagnostiziert.
  • Bei mir wurden diffuse oder unerklärliche Krankheitsbilder diagnostiziert.
  • Ich habe häufig unerklärliche, juckende Hautstellen.
  • Ich leide an Hautekzemen.
  • In der Haut zeigen sich gelegentlich punktförmige, kleine, rote Einblutungen, sogenannte Petächien.
  • Im Auge sehe ich Fusseln, sogenannte „Floaters“ oder „Mouche volantes“ (fr.: fliegende Mücken). Diese entstehen durch Veränderungen im Glaskörper des Auges u.a. durch Parasitenbefall.
  • Ich ertappe mich oft dabei, die Zähnen nervös klappernd aufeinanderzubeißen.
  • Ich leide häufig an Herpes-Bläschen. Diese Sekundärinfektion weist auf ein bereits vorgeschwächtes und anderswo beschäftigtes Immunsystem.

Wie kann ich eine Parasitose nachweisen?

Zunächst ist es wichtig, bei gesundheitlichen Beschwerden überhaupt eine Infektion mit Parasiten in Betracht zu ziehen. Denn erst dann lassen sich spezielle Verfahren anwenden, um die Art und den Erreger der Infektion zu bestimmen und zu bekämpfen.

Da das geschwächte Immunsystem bei einer akuten Infektion häufig nicht mehr in der Lage ist ausreichend Antikörper für den Nachweis zu bilden, bleiben Parasiten auf diesem Wege oftmals unsichtbar.

In der Praxis haben sich daher folgende Nachweise auf Parasitose als recht zuverlässig erwiesen:

  • Stuhlprobe mit sofortiger Laboranalyse. Mikroskopisch und PCR von Gesamt-DNA.
  • Urin-PCR nach Provokation, das heißt nach Tiefen- und Gewebemassage.
  • Blutwert: CRP auf allgemeine Entzündungslage. CD57 deutlich unter 90 als Hinweis auf Parasitose.
  • Kinesiologie: Basierend auf autonomen Resonanz-Testverfahren nach Dr. Dietrich Klinghardt wird der Körper auf die Art der Parasitose, die Verbreitung im Körper und geeignete Gegenmaßnahmen hin untersucht.

Therapeuten nach Klinghardt testen nicht nur auf die Art des Parasiten, sondern helfen auch bei der Austestung, welche Verfahren, Wirkstoffe und Dosierung individuell angeraten sind, und was am besten mit deiner Biologie harmoniert.

(Für die Austestung von Lebensmitteln ist dieses Verfahren dagegen weniger geeignet. Insbesondere häufige falsch-negative Ergebnisse zeigen, dass Körper und Testsystem auf bestimmte Lebensmittel einfach nicht reagieren. Es zeigt sich hier das gleich Bild wie bei immunologischen Allergietests, die ebenfalls immer wieder falsch-negative Ergebnisse liefern. Um bei einem Bild zu bleiben: Du kannst dich noch so oft mit einem Messer schneiden, du wirst trotzdem keine Immun- und Abwehrreaktion gegen Stahl entwickeln. Zudem wirken viele Lebensmittel nicht direkt toxisch, sondern stören die normale Körper- und Zellregulation. Sie unterlaufen damit das Radar deiner Immunabwehr und sind in labordiagnostischen Tests idR unauffällig, ohne Befund, also falsch-negativ.)

Wie kann ich die Parasiten loswerden?

Das Wichtigste im Kampf gegen Parasiten ist ein starkes Immunsystem und ein gesundes Lebensumfeld, von Ernährung, Schlaf, Bewegung, bis hin zu Reduzierung der Belastung durch Umweltgifte und EMF. Denn sogenannter Elektrosmog, nieder- und hochfrequente elektromagentische Strahlung, kann die Aktivität und Wachstumsrate von parasitären Mikroben erhöhen, deren Ausscheidung von Giftstoffen verstärken, sowie die Immunantwort des Körpers gegen parasitäre Mikroben verringern.

Um die Parasiten dauerhaft loszuwerden, gilt es nicht nur die unerwünschten Organismen zu entfernen, sondern auch deren Rückzugsräume und Verstecke im Körper zu erreichen.

Beispielsweise können Viren stets zurückkehren, wenn sie Unterschlupf in Würmern, Bakterien und Biofilmen gefunden haben. Genauso können bakterielle Infektionen wie Borreliose immer wieder aufflammen, wenn sich Borrelien bei Gabe von Antibiotika in Würmer, Biofilme und Körperzellen zurückziehen, verstecken und dort überleben.

Diese Biofilme in Atemwegen, Darm, Blase, Harnleiter aber auch in Blutgefäßen und Drüsengängen von Brust, Leber und Galle sind verkapselte Lebensräume, die für das Immunsystem, Antibiotika und zahlreiche Wirkstoffe unerreichbar sind.

Im Rahmen einer Behandlung von Parasitose sollte daher stets von oben nach unten therapiert werden:

  1. Als erstes werden die großen Rückzugsgebiete, Würmer und Biofilme angegangen.
  2. Dann werden Bakterien und Pilze entfernt.
  3. Abschließend folgt eine antivirale Behandlung.

1. Würmer und Protozoen

  • Propolis verfügt über ein breites Wirkspektrum gegen zahlreiche Parasiten, da die Biene sich selbst, ihren Honig, und ihren Bienenstock vor einer Vielzahl von unerwünschten Besuchern schützen muss. Anwendung: Gib 3x täglich (Mo-Mi-Ab) je 15 Tropfen Propolis-Tinktur in Flüssigkeit und trinke dies.
  • Die Wirkstoffe Ivermectin und Artemisinin (Artemisia, Einjähriger Beifuß *) wurden im Jahr 2015 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet, aufgrund ihrer einfachen und starken Wirksamkeit bei der Behandlung von Parasitosen, Würmen und Protozoen wie Malaria. Die Dosierung und Einnahme erfolgt nach ärztlicher Anleitung. Zubereitungen von Artemisia können als Tee oder Extrakte eingenommen werden.
  • Methylenblau verfügt ebenfalls über ein sehr breites Wirkspektrum gegen Pilze, Bakterien, und Protozoen. Darüber hinaus kann MB die Atmungskette der Mitochondrien optimieren. Aufgrund dieser Doppelwirkung wird MB mittlerweile sehr erfolgreich bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt, von Depression bis Alzheimer. Tagesdosis: bis zu 10 Tr. einer 1 %igen MB-Lösung (Pharmaqualität). Die Kur dauert 4 Wochen mit Einnahme, gefolgt von 4 Wochen Pause. Beachte: Eine sichere Dosis liegt bei 0,5 mg/Kilogramm Körpergewicht. Überhöhte Dosen wirken dagegen eher schädlich auf Mitochondrien und Zellgesundheit.
  • Rizol enthält die Öle von Rizinus, Nelke, Wermut, Olive und Walnuss, und verfügt damit über eine starke antiparasitäre Wirkung. Anwendung: 3x täglich (Mo-Mi-Ab) je 4 Tropen in Flüssigkeit, aufgeplätschert, trinken.
  • Die starke Wirkung von Knoblauch gegen Parasiten beruht u.a. auf dem Inhaltsstoff Allicin. Anwendung: Knoblauch in Speisen und Gerichten. Knoblauchkapseln *. Knoblauchzäpchen.

Biofilme

Biofilme sind Mikro-Ökosysteme und Lebensräume für zahlreiche Mikroorganismen. Sie leben im Normalfall in Symbiose und zum Wohle mit dem Wirtsorganismus zusammen. Erst wenn Schadorganismen in Zahl und Virulenz Überhand nehmen, können sie zu einem Problem werden.

Biofilme sind geschützte Lebensbereiche von Mikroben, die sich hinter proteinverstärkten Biomembranen zusammenfinden. Biofilme werden zusätzlich durch körpereigene Anheftungen von Fibrin-Fasereiweiß verkapselt.

Die Biofilme finden sich im menschlichen Körper nicht in Mund und Darm, sondern auch in Atemwegen, Harnwegen sowie Blutgefäßen.

Die Festigkeit sowie Protein- und Fibrinanteile der Biofilme lassen sich daher mithilfe von eiweißspaltenden Enzymen lockern und auflösen:

  • Nattokinase ist ein eiweißspaltendes Enzym und wird aus Natto gewonnen, einem traditionellen japanischen Gericht aus fermentierten Sojabohnen. Aufgrund seiner Molekülgröße von rund 30 kDa hat Nattokinase eine höhere Bioverfügbarkeit und bessere Wirkung bei der Auflösung von Blutgerinnseln, Fibrin und Biofilmen, verglichen mit anderen Enzymen wie beispielsweise Serrapeptase. Nach Gabe von 300 mg Nattokinase war der Gehalt im Blut 2,5 Mal so hoch wie nach der Gabe von Serrapeptase.
  • Werden Kurkuma und Neem zusammen eingenommen, lösen sie Biofilme und bewirken eine Reinigung von Darm und Darmzotten.
  • Um Parasiten in Biofilmen sowie Körperzellen zu erreichen, empfehlen sich liposomale Präparate, in denen die Wirkstoffe in Liposomen verpackt direkt in die Biofilme eingeschleust werden. Parasiten fressen dann die Liposomen Fettkügelchen und damit auch die verabreichten Wirkstoffe. Im Fastenfenster verlassen die Parasiten zudem die schützenden Biofilme um an Nahrung zu gelangen und sind dann für die liposomal verpackten Wirkstoffe besonders zugänglich.
  • LKC Liposomaler Kräutercocktail mit Wilder Wermut, Propolis, Steviolglycoside, Ringelblume, Zistrose, Japan. Knöterich, Birke, Astragalus, Amerik. Säckelblume, Smilax, Andrographis.

Natürliche Disruptoren für Biofilme

Lebensmittel

  • Propolis (Candida Biofilm)
  • Caprylsäure in MCT Öl
  • Knoblauch
  • Manukahonig
  • Ingwer
  • Cranberry

Pflanzliche Biofilm-Disruptoren

  • Neem
  • Kurkuma
  • Andrgraphis, Kalmegh
  • Zimt
  • Vanille
  • Gewürznelke
  • Schwarzkümmel
  • Oregano
  • Thymian
  • Boswellia
  • Ginkgo
  • Quercetin
  • Apigenin
  • Berberin

weitere Biofilm-Disruptoren

  • Nattokinase
  • L. Reuteri
  • NAC N-Acetyl-Cystein
  • Magnesium-Citrat
  • Norspermidin (Chlorella)
  • EDTA
  • kolloidales Silber

2. Bakterien und Pilze

Bei akuter und fortgeschrittener Infektion sind Antibiotika eine sehr wirksame Methode, um eine Infektion einzudämmen.

Allerdings ist zu bedenken, dass auch körpereigene Zellen geschädigt werden können, weil die meisten Antibiotika nicht nur Schadkeime, Mikrobiom und förderliche Darmkeime abtöten, sondern auch die Mitochondrien und Zellkraftwerke der Zelle schädigen können. Denn diese sind eigentlich Bakterien, die seit langer Zeit in vollständiger Symbiose in unseren Zellen leben.

Sollte der pathogene Keim bereits resistent gegen Antibiotika sein, so empfiehlt sich eine Behandlung mit Phagen-Lysaten.

Phagen sind Viren, die Bakterien befallen und auflösen. In Spezialkliniken und -laboren werden Phagen isoliert und kultiviert, sodass sich für nahezu jedes Bakterium ein passender Phagenstamm finden lässt, der die Infektion stoppen kann.

Bei der Gabe von Antibiotika entstehen aber nicht nur Resistenzen. Vielmehr ziehen sich die Bakterien in Körperzellen und Biofilme zurück, wo sie für die Antibiotika unerreichbar sind.

Dementsprechend gilt auch hier die Empfehlung zu liposomalen Rezepturen und vor allem Breitspektrum-Präparaten. Also aus Zubereitungen mit vielen unterschiedlichen Wirkstoffen aus zahlreichen Pflanzen, die eine Resistenzbildung so gut wie unmöglich machen.

So zum Beispiel der LKC Kräutercocktail gegen Borrelien sowie generell gegen Spirochäten:

LKC Liposomaler Kräutercocktail mit Wilder Wermut, Propolis, Steviolglycoside, Ringelblume, Zistrose, Japanischer Knöterich, Birke, Astragalus, Amerikanische Säckelblume, Smilax, Andrographis.

3. Antivirale Therapie

Pflanzen sind tagtäglich der Infektion durch Viren und Parasiten ausgesetzt und enthalten daher eine Vielzahl von hilfreichen Wirkstoffen.

  • So haben Tees und Extrakte von Zistrose und Grüntee eine starke antivirale Wirkung und helfen nicht nur bei Herpesinfekten, sondern auch bei viralen Erkrankungen wie Grippe.
  • Ebenso wirkt die Einnahme von Zink in einer Dosierung von 20 – 40 mg/Tag gegen Viren, da Zink die Enzyme der Virenvermehrung hemmt.
  • Um die Wirkung von Zink zu verstärken, empfehlen sich zusätzliche Ionophore wie Quercetin. Also Wirkstoffe, die Zink vermehrt in die Zelle einschleusen, um die Virenvermehrung noch stärker zu hemmen.
  • Bei akuter Infektion und erneutem Aufflammen von Herpesviren kann die rechtzeitige Gabe hoher Dosen zu je 3 Gramm L-Lysin die Ausbildung der Bläschen häufig bereits im Ansatz verhindern.
  • Genauso kann frühzeitig aufgebrachte hochkonzentrierte Methylenblaulösung lokale Herpesflares häufig bereits im Keim ersticken.

Post-Covid

Retroviren verbleiben häufig in Körperzellen und führen zu chronischen Beschwerden.

  • Herpesviren nisten in Nervenzellen. Bei Immunschwäche und Schlafdefizit nutzen sie die Gelegenheit zur Vermehrung und sorgen für akute Virusausbrüche im Gesicht oder als Gürtelrose.
  • Epstein-Barr-Virus EBV, der Erreger von Pfeiffer Drüsenfieber, führt zu einer dauerhaften Vitamin-D-Resistenz, weil EBV-Virusproteine mit Vitamin-D um die Bindestellen auf den jeweiligen Genschaltern konkurrieren.
  • Covid sowie Spike der modRNA-Vakzine schwächen das Immunsystem. Das Spike von SarsCov2 zeigt sich als Hybrid von Coronaviren und HIV, was die Verläufe ähnlich AIDS erklären kann.
Schaubild: Coronavirus Hülle mit Spikeprotein.
Spike-Protein ist das Corona-Biotoxin, das Löcher in die Zellwand reißt, um in die Zelle einzudringen. Spike fusioniert dabei geschädigte und benachbarte Zellen zu einem Aggregat von bis zu einhundert Zellen, das dann zugrunde geht.
Laut Paul Ehrlich Institut reicht bereits die Anwesenheit einzelner und isolierter Spike-Proteine, um die Zellen im großen Umfang zu verschmelzen. Und das ganz ohne das Virus. Quelle: PEI

Jeder Mensch ist mittlerweile Post-Covid und mit Spike-Protein belastet.

Um diese Post-Covid Spikebelastung dauerhaft einzudämmen und auszuleiten, empfiehlt sich eine Minimalbehandlung über einen Zeitraum von 2 Jahren. Dies ist unabhängig von der Schwere der ursprünglichen Coronainfektion, Beschwerden nach Injektion, oder sogenanntem „Shedding“.

Bei Shedding handelt es sich um die Absonderung und Weitergabe von Spike-Proteinen via Muttermilch, Sperma oder Speichel. Klinische Beobachtungen weisen auf eine mittlere Shedding-Dauer von rund 6 Monaten nach Injektion.

Post-Covid zeigt sich in anhaltenden, unspezifischen Symptomen. Dies kann sein: Halsschmerzen, Allergie, Schulterschmerz, häufiges Covid, Tumor-Rezidiv oder neurologische Krankheiten.

Es existiert keine klare, einheitliche und schulmedizinische Diagnostik, und so empfiehlt sich auch hier die Austestung nach Klinghardt.

Für die Post-Covid-Behandlung zeigen folgende biologische Mittel die stärkste Wirksamkeit:

Akute Phase:
  • Vitamin D auf optimale Werte einstellen.
  • Gurgeln mit Cistus (Christrose) und Propolis, beispielsweise Propolis im Cistustee. Denn Covid überlebt in Lymphbereich und Lymphknoten von Hals, Kiefer und Mandeln.
  • Bifido * im Dickdarm: Einläufe mit Bifido-Suspension, nicht oral.
  • Quercetin neutralisiert Spike und Bindung am ACE-Rezeptor, was das Virus am Zelleintritt hindert. Zugleich moduliert Quercetin die Immunantwort und schützt so vor dem Zytokinsturm. Als Ionophor schleust Quercetin mehr Zink in die Zelle, was die Virusreplikation in der Zelle unterbindet. Quelle
Post Covid:
  • Coronaviren-Replikation hemmen mithilfe Scutelandro, einer Zubereitung aus Helmkraut, welches antivirales Interferon aktiviert, sowie Bittermelone.
  • Toxische, entzündliche Phospholipide der Vakzine können durch gesunde Phospholipide verdrängt werden, zum Beispiel am Herzmuskel. Ideal in Kombination in liposomalen Zubereitungen, bestehend aus Phospholipiden.
  • Virusproteine und Spike durch Nattokinase enzymatisch spalten.
  • Spike-Protein kann durch NAC denaturiert werden. Spaltung der Disulfidbrücken löst Spike vom ACE-Rezeptor, Pubmed.
  • Viren und virale Toxine durch die Aktivierung von Leber, Galle und Darm neutralisieren und ausleiten. Hier helfen Leberwickel und Löwenzahnextrakt. Laut Studie der Uni Freiburg knackt Löwenzahnextrakt die Spike Proteine und verhindert das Andocken von Spike an die Rezeptoren.
  • Gifte und Viruspartikel im Darm binden, um die Wiederaufnahme zu verhindern, mithilfe Chlorella.
  • Artischockenextrakt und Brokkolisprossenextrakt * (Sulphoraphan) fördern die Ausleitung nicht-metallischer Gifte.

Post-Vac

Wissenschaftliche Studien aus Japan, Kanada und USA zeigen, dass der Körper nach Gabe von modRNA-Vakzinen das Spikeprotein häufig über sehr lange Zeiträume bilden kann (Nakao Ota et al. 2025).

Übergewichtige Personen mit hohem Körperfettanteil scheinen davon weniger betroffen. Man erklärt sich dies durch deren hohe Lipaseaktivität, welche die Lipid-Nanopartikel des Vakzins entschärfen und neutralisieren.

Vakzinchargen von Pfizer/BioNTech sind zusätzlich mit plasmidaler DNA aus dem Herstellungsprozess kontaminiert. Diese Kontamination betrifft die Chargen von 2021 bis 2025 (Speicher et al. 2025). Die DNA-Kontamination überschreitet dabei die zulässigen Grenzwerte und enthält insbesondere den SV40-Promotor, der die Fremd-DNA zellkerngängig und chromosomenintegrativ macht.

Diese Einschleusung von bakterieller Plasmid-DNA in Zelle und Zellkern bewirkt eine Entzündungskaskade inklusive Apoptose-Selbstabschaltung der Zelle. Dies erklärt die sehr vielfältigen gesundheitlichen Veränderungen nach Gabe des Vakzins – von erhöhten Entzündungsraten, schwerem Covid nach Impfung, plötzlichen Autoimmunkrankheiten, Darmstörungen, Dysbiosen bis hin zu malignem Zellwachstum.

Medizinische Gegenmaßnahmen stehen derzeit noch nicht zur Verfügung, sodass ich mich den funktionalen Experten anschließe, welche ein zelluläres Supportprogramm vorschlagen – bestehend aus Lichttherapie, strikter circadianer Lichthygiene sowie Maßnahmen biochemischer Art: Eine antientzündliche Ernährung und Nahrungsergänzung entsprechend den Prioritäten 1 und 2 der Foodfibel.

Insbesondere die intensive Nutzung von natürlichem Sonnenlicht zur Stärkung und Stabilisierung der Mitochondrien kann dabei die negativen Auswirkungen eines betroffenen gestörten Zellkerns dämpfen und verhindern.

Siehe hierzu die Extraseite der Foodfibel zur Lichttherapie.

Kurbehandlung

Eine konkrete Kurbehandlung gegen eine chronische Infektion durch Bakterien, Protozoen und Viren könnte wie folgt aussehen:

Wirkmittelmorgensmittagsabends
RizolTropfen444
LKCPipetten333
ScutelandroPipetten111
LöwenzahnPipetten22
LymphadenTropfen333
ChlorellaPresslinge202020
Dauer: 6 Wochen. Rizol in Wasser aufplätschern. Tropflösungen direkt in den Mund und dort 1-3 Minuten belassen.

Endogene Viren

Das menschliche Genom besteht zu rund 2 % aus kodierenden Gensequenzen. Demgegenüber beträgt der Anteil von integrierten und weitervererbten Viren und Virogenen etwa 5 %. Diese Virogene erfüllen häufig regulatorische Funktionen oder sind stumme Begleiter.

Durch epigenetische Einflüsse kann diese Stummschaltung jedoch verloren gehen und die Virogene werden aktiv. Dieser Vorgang wird häufig mit Erwachen von Onkogenen und der Turmorbildung in Verbindung gebracht.

Um die Stummschaltung von Virogenen zu gewährleisten empfiehlt sich ein Programm zur Stabilisierung der Epigentik:

Das Aus- und Einschalten von Genen und endogener Viren erfolgt durch die Methylierung bestimmter Gensequenzen:

Wird der Reißverschluss am Start mit einem Lötpunkt versiegelt, so kann er nicht mehr aufgezogen werden. Das Gleiche gilt für die Gene, wenn sie am Startpunkt durch Methylierung versiegelt sind.

Wichtige Faktoren für eine gesunde Methylierung:

  1. Versorgung mit Methylquellen: Trimethylglycin TMG (Betain, Rote Beete), Methylbutyrat (HMB)
  2. Aktivierung durch Grüntee, Omega 3, Schlaf
  3. Kofaktoren: Methylfolat und Vitamin B12

Detox Entgiftung

In heutiger Zeit sind es drei Umweltgifte, die Parasitosen begünstigen und der Gesundheit schaden:

  1. Die Metalle Aluminium und Quecksilber. Parasiten nutzen diese Metalle, lagern sie in ihre Hüllen, und schützen sich auf diesem Wege gegen angreifende Immunzellen. Zugleich stören und schädigen sie die Funktion und Effizienz der Immunabwehr.
  2. Glyphosat ist ein Spritzmittel in der nicht-bio Landwirtschaft. Glyphosat ist zugleich ein Antibiotikum, welches das Mikrobiom schädigt und auf diesem Wege die Fehlbesiedlung im Darm fördert. Glyphosat verhindert ebefalls die Aufnahme von Glutathion in die Mitochondrien und trägt so zu deren Schädigung bei.
  3. EMF-Belastung aktiviert ruhende Parasiten. Parasiten und Viren bevorzugen häufig ruhende Stadien, die für den Wirt kaum Beschwerden machen. Elektromagnetische Strahlung holt Parasiten aus dem Ruhestadium und stimuliert deren Vermehrung. Die Folge sind zunehmend gesundheitliche Beschwerden durch diese aktiven Parasiten.

Um eine Parasitose zu bekämpfen, ist es daher wichtig, zeitgleich die Giftlast des Körpers zu reduzieren und die Schadstoffe auszuleiten. Zumal beim Abtöten der Parasiten deren gebundene Gifte freigesetzt werden und den Körper belasten. Dies wird dann häufig als krankhafte oder grippeartige Verschlechterung im Befinden wahrgenommen.

Aus diesem Grunde empfiehlt sich die gezielte Entgiftung und Detox. Das Protokoll zur Entgiftung beinhaltet drei Hauptphasen:

  1. Mobilisierung von Toxinen aus dem Gewebe
  2. Bindung der Toxine im Körper
  3. und schließlich deren Ausleitung.

Hier sind die grundlegenden Empfehlungen für jede dieser Phasen:

1. Mobilisierung

In der Mobilisierungsphase werden Toxine aus den Zellen und dem Gewebe in den Blutkreislauf gebracht. Hier empfiehlt sich der Einsatz bestimmten Substanzen, welche die Toxine in den Zellen freisetzen, oder bereits binden. So zum Beispiel:

  • Koriander: Aufguss von Korianderpulver mobilisiert Schwermetalle und Toxine.
  • (Intervall)Fasten: Abbau von Fettgeweben setzt eingelagerte Toxine frei.
  • Lymphaktivierung und Fasziendehnung: Massage, Lymphaden und Circulation Cream schwemmt die Toxine in den Blutstrom.
  • Sport und Sauna: Verbesserter Blutfluss leitet die Toxine zur Ausscheidung in Leber/Darm und Nieren/Blase.

2. Bindung

Nachdem die Toxine mobilisiert sind, ist es wichtig, sie im Körper an Carrier zu binden, damit sie nicht wieder reabsorbiert werden. Bindemittel wären:

  • Alpha-Liponsäure: Mobilisiert und bindet Toxine.
  • Trinkmoor oder Shilajit: Humin- und Fulvinsäure mobilisieren und binden Toxine in Zellen und Geweben.
  • NAC bindet toxische Metalle, und bildet Glutathion, das stark entgiftet.
  • Modifiziertes Zitruspektin MCP: Bindung von Toxinen in Körper und Darm.
  • EDTA: Chelat-Therapie um Schwermetalle wie Blei und Quecksilber zu binden und aus dem Körper zu entfernen.
  • Citrat bindet toxische Metalle.

3. Ausleitung

Die letzte Phase ist die Ausleitung, bei der die gebundenen Toxine aus dem Körper entfernt werden. Hier empfiehlt sich:

  • Aktivkohle: Ein sehr starkes Bindemittel, das viele verschiedene Toxine adsorbieren und ausleiten kann.
  • Zeolithe: Mikroporöse Mineralien, die ebenfalls häufig eingesetzt werden, um Toxine zu binden. Die Einnahme von Zeolith sehe ich jedoch eher kritisch, da Zeolithe aus Aluminium und Alumosilikaten bestehen, die (wenn auch in geringer Menge) Aluminium in Magensäure und Darm freisetzen können.
  • Chlorella: Eine Süßwasseralge, die Schwermetalle und andere Toxine bindet und aus dem Körper entfernt.
  • Kurkuma: Aufguss von Kurkumapulver als alltägliche Ausleitung. Im Rahmen einer Entgiftungskur sind jedoch Aktivkohle und Chlorella vorzuziehen.

Bei der Ausleitung von Giftstoffen durch Einnahme von Kurkuma oder Chlorella-Presslingen erfolgt die Einnahme am Vormittag, vor der ersten Mahlzeit.

Denn zur ersten Tagesmahlzeit schießen Leber und Galle nicht nur die Gallenflüssigkeit, sondern auch die auszuscheidenden Toxine in den Darm. Damit diese nicht reabsorbiert werden, sollte bereits Kurkuma, Aktivkohle oder Chlorella im Darm vorhanden sein, um die Gifte auszuleiten.

Chlorella: als wochenweise Kurbehandlung mit 10-20 Presslingen pro täglicher Einnahme.

Kurkuma und Chlorella binden auszuscheidenden Gifte aus Leber und Galle im Darm, sodass die Gifte nicht wieder resorbiert werden.

Es ist wichtig, dass die Entgiftung schrittweise und vorsichtig durchgeführt wird, um Nebenwirkungen und die Rezirkulation von Toxinen im Körper zu vermeiden.

So sollte jede Mobilisierung stets mit Bindung und Ausleitung durchgeführt werden, um die Zirkulation und Wiederaufnahme von Toxinen zu verhindern.

Eine konkrete Detox- und Entgiftungskur könnte wie folgt aussehen:

Akute Entgiftungskur

Wirkmittelmorgensmittagsabends
AktivkohleKapseln32
LymphadenTropfen222
LiponsäureKapseln22
NACKapseln11
Circulation CremePerle111
Dauer: 3 Wochen. Kapseln mit viel Wasser schlucken. Tropflösungen direkt in den Mund und dort 1-3 Minuten belassen. Creme auf Narben, Hals und Bauch auftragen

Entgiftungskur

Wirkmittelmorgensmittagsabends
ChlorellaPresslinge202020
LymphadenTropfen222
LiponsäureKapseln11
NACKapseln1
Circulation CremePerle11
Dauer: 6 Wochen. Kapseln mit viel Wasser schlucken. Tropflösungen direkt in den Mund und dort 1-3 Minuten belassen. Creme auf Narben, Hals und Bauch auftragen

Detox im Alltag

Wirkmittelmorgensmittagsabends
ChlorellaPresslinge3
KurkumaPulver-Aufguss½ TL
(Mg) Citrat⅓ TL111
NACKapseln1
TrinkmoorTL in Wasser1

Die Ausleitung erfolgt nicht nur über Leber/Darm und Niere/Blase, sondern auch über die Haut. Du solltest daher mindestens ein Mal pro Woche stark schwitzen; entweder beim Sport, Sonnenbad oder in der Sauna.

Im Rahmen einer Parasitose-Behandlung mit Ausleitung braucht die Leber spezielle Hilfe und Unterstützung. Eine Auswahl an Wirkstoffen findest du in der Foodfibel-App im Bereich Nahrungsergänzung in der Rubrik „Leber & Entgiftung“.

Erfahrungsbericht

Frank M.

Nach 8 Wochen waren die Beschwerden und Parasiten weg.

„Die Testung beim Heilpraktiker nach Klinghardt ergab bei mir aktive Borrelien im Oberkiefer und Protozoen im Dünndarm. Zur Therapie habe ich dann die LKC-Tropfen (Borrelien), Rizol Gamma (Darmparasiten), Löwenzahntinktur (Lebersupport) und Chlorella (Ausleitung) eingenommen. Später kam dann auch Methylenblau dazu.

Nach etwa einer Woche verschlimmerten sich die Beschwerden und Darmblähungen, und hörten dann sehr plötzlich wieder auf, als ob sich die Parasiten noch einmal aufgebäumt und gewehrt hätten. Beim nächsten Kontrolltermin 8 Wochen später waren dann keine Borrelien und Darmparasiten mehr zu finden.

Meine Darmbeschwerden sind nun ebenfalls weg. Zumindest solange ich mich an meine Lebensmittel der Foodfibel halte.

Die Präparate werde ich noch eine Weile einnehmen, um ganz sicher zu gehen, und weil ich das Gefühl habe, dass sie mir gut bekommen.“


* Biopure Preisrabatt mit Therapeutennummer s. Gutscheindcodes der Foodfibel-App.