Was ist eine ayurvedische Ernährung?
Die ayurvedische Ernährung kann auf rund 5.000 Jahre indische Kulturgeschichte zurückblicken und bietet auch für uns effektive weil erprobte Ansatzpunkte für die Ernährungstherapie. Denn in der Ayurveda-Naturheilkunde wird die Ernährung per se als Heilmittel verstanden.

Die Nahrung, die du zu dir nimmst, trägt also aktiv zu deinem Wohlbefinden bei. Und durch die Auswahl der richtigen Lebensmittel und deren Zubereitung hilfst du deinem Körper, mögliche Störungen selbständig zu lösen und zu beheben.
Darüber hinaus folgt auch die ayurvedische Ernährung einem personalisierten Ernährungskonzept: Je nach Körpertyp sind bestimmte Lebensmittel empfohlen oder zu meiden.

Epigenetik und Kenntnis der Blutgruppen erlauben heute eine Verfeinerung der Typbestimmung und damit eine sehr exakte Anpassung deiner Ernährung.
Ayurvedische Ernährung ist daher in das Programm der Foodfibel-App integriert: Bei der Auswahl der Lebensmittel, sowie bei Zubereitung, Jahreszeiten und Tagesplanung deiner Mahlzeiten.
Was kennzeichnet die TCM-Ernährung?
Das Kürzel TCM steht für „Traditionelle Chinesische Medizin“ und entgegen dem Verweis auf „Jahrtausende alte Weisheit“, ist TCM kein durchgehend überliefertes Standardwerk wie der Ayurveda.
Was heute als einheitliches System vermarktet wird, ist zu großen Teilen erst im 20. Jahrhundert aus sehr unterschiedlichen historischen Schulen zusammengeführt und vereinheitlicht worden. Die „3.000 Jahre“ beschreiben eher die Wurzeln als ein stabiles, unverändertes Lehrgebäude.
Wichtig ist außerdem eine Unterscheidung, die im Alltag verschwimmt: TCM ist nicht gleich TCM.
Neben Akupunktur, Tai Chi und Pulsdiagnose gehört zur traditionellen chinesischen Heilkunde auch die Materia medica, die Lehre von Heilsubstanzen - dazu zählten auch Tierprodukte wie Nashornpulver oder Tigerknochen. Für deren Gewinnung werden bis heute bedrohte Arten gewildert.
An diesem Punkt stößt die romantisierte Vorstellung einer grundsätzlich sanften Naturheilkunde an ihre Grenze. Die Foodfibel bezieht sich ausschließlich auf die Ernährungslehre der TCM, nicht auf diesen Zweig.
Auch innerhalb der Ernährungslehre gibt die TCM keine pauschalen Lebensmitteltipps. Lebensmittel werden dort nicht nach Nährwerten eingeordnet, sondern nach ihrer thermischen Wirkung, wärmend, kühlend oder neutral, und nach ihrem Bezug zu einem Organsystem, etwa als stärkend für das Yin der Niere, im Sinne des Yin-Yang-Modells.
Welches Lebensmittel für wen sinnvoll ist, ergibt sich in der TCM erst aus einer individuellen Diagnose durch einen ausgebildeten Therapeuten, üblicherweise über Puls- oder Zungendiagnostik. Ein allgemeingültiges „iss X gegen Y“ gibt die TCM von sich aus nicht her.
Was die Foodfibel daraus aufgreift, sind einzelne Prinzipien, nicht das diagnostische System dahinter: So empfiehlt die TCM gekochte Lebensmittel, da sich diese besonders positiv auf die Verdauung und Bioverfügbarkeit von Nährstoffen auswirken.
Gleichzeitig schätzt die TCM-Ernährung das intuitive Prinzip: Höre auf deinen Körper und auch auf dessen Signale.
Was ist bei einer Ernährungsumstellung zu beachten?
Eine Ernährungsumstellung ist der schnellste und einfachste Weg, um deine gesundheitlichen Beschwerden dauerhaft abzustellen und ganzheitliche Vorsorge zu betreiben.
Dabei wird eine Ernährungsumstellung oftmals mit einer Diät verwechselt. Tatsächlich geht es jedoch darum, krankmachende Gewohnheiten aufzugeben und schädliche Lebensmittel durch gesündere zu ersetzen..
Aber vor allem sollte die neue Ernährung an deinen biologischen Typ angepasst sein. Es bedarf also einer Typbestimmung, die die wesentlichen Aspekte deiner Biologie berücksichtigt.
Und während im Ayurveda noch 3 Körpertypen bekannt waren, so haben wir heute 12 biologische Typen und können deine individuellen Bedürfnisse dadurch sehr viel genauer und detaillierter erkennen und ansprechen.

Darüber hinaus kann eine erfolgreiche Ernährungsumstellung nur dann funktionieren, wenn du dem Konzept auch auf Dauer folgen kannst: Wenn dir deine Mahlzeiten auch weiterhin schmecken und der Verzicht durch schmackhafte Alternativen ausgeglichen wird.
Und dies ist der große Vorteil zum Beispiel der Foodfibel-App: Du findest hier eine Vielzahl und Vielfalt an gesunden leckeren Lebensmitteln, sodass du im Prinzip weiterhin nach Lust und Laune kochen und essen kannst.
Die Ernährungsumstellung ist besonders wirksam, wenn du zusätzlich deine Alltagsgewohnheiten anpasst:
Folge daher nicht nur dem Ernährungsplan deiner Foodfibel, sondern versuche zugleich den Tagesplan der Foodfibel in deinen Alltag zu integrieren. Denn in puncto Gesundheit und Wohlbefinden hängt alles mit allem zusammen.
Hier findest du weitere Informationen zur Ernährungsumstellung mit der Foodfibel-App:
Aktualisiert am